Schütte wird offenbar neuer BMBF-Amtschef
Der erfahrene Staatssekretär soll auch die Zuständigkeit für Wissenschaft erhalten – und damit für die Verhandlungen um die Wissenschaftspakte. Die gehen ab morgen in die heiße Phase.

GEORG SCHÜTTE SOLL offenbar neuer Amtschef im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) werden. Wie zahlreiche BMBF-Mitarbeiter bestätigen, soll der 55-Jährige die sogenannte Zentralabteilung übertragen bekommen, die sich bislang im Bereich seiner Mitte Juli in den einstweiligen Ruhestand versetzten Kollegin Cornelia Quennet-Thielen befand. Die Zuständigkeit für die Z-Abteilung gilt als Ausweis für den inoffiziellen Titel des Amtschefs. Auch soll Schütte die Verantwortung für die Abteilung "Wissenschaftssystem" erhalten und damit künftig auf Seiten des BMBF die Bund-Länder-Verhandlungen in der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern koordinieren.
Ende August hatte Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) zunächst nur hausintern bekannt gegeben , dass sie Quennet-Thielens Staatssekretärsstelle mit Christian Luft, bislang Abteilungsleiter im Kanzleramt, besetzen will. Für viele innerhalb des Ministeriums und auch außerhalb eine Überraschung: Den Namen Luft hatte kaum einer auf dem Zettel gehabt. Gemeinhin war erwartet worden, dass Luft damit auch die Zuständigkeiten Quennet-Thielens inklusive der Z-Abteilung und das "Wissenschaftssystem" übernimmt. Allerdings hatte Karliczek sich an dieser Stelle zunächst bedeckt gehalten. Jetzt setzt die Ministerin angesichts der anlaufenden Verhandlungen um die Neuauflage von Hochschulpakt, Pakt für Forschung und Innovation & ...
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