JAN-MARTIN WIARDA

Journalist     Moderator     Fragensteller


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16. JULI 2018

LEHRER, HÖRT MEHR AUF EURE SCHÜLER

Bayern hat in einem Pilotversuch Lehrkräfte von Schülern bewerten lassen. Das sollte Schule machen.

Abbildung: SVG Silh, CC0.
Abbildung: SVG Silh, CC0.

ES KLANG WIE eine Schnapsidee: Die Landesregierung verpflichtet ihre Nachwuchslehrer, sich von den Schülern bewerten zu lassen. Und die müssen im Gegenzug nicht einmal ihre Identität preisgeben.

 

Kommt Ihnen bekannt vor? Richtig, da war doch diese Website, um die es ein paar Jahre lang richtig Ärger gab. 2007 gestartet, waren bald eine Million Jugendliche als User von Spickmich.de angemeldet. Und gaben dort ihren Lehrern anonym Noten, von der Eins bis zur Sechs, für ihre fachliche Kompetenz zum Beispiel, ihre Beliebtheit oder auch ihre Coolness. Sogar vor den Bundesgerichtshof ging eine der Klagen betroffener Lehrer und wurde dort 2009 abgewiesen. 2014 war die Seite dann plötzlich weg, der verbliebene Banner verspricht bis heute ein baldiges "neues Angebot für Schüler, Eltern und Lehrer".

 

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Den Wandel ausbuchstabieren

Vor dem Bundestag hat Anja Karliczek mutig Veränderungen angekündigt. Diese Veränderungen muss sie nun liefern. Mehr noch: Sie wird sie zuvor noch genauer erklären müssen.

Anja Karliczek (CDU) vergangene Woche im Bundestag. Foto: BMBF/Hans-Joachim Rickel.
Anja Karliczek (CDU) vergangene Woche im Bundestag. Foto: BMBF/Hans-Joachim Rickel.

BUNDESFORSCHUNGSMINISTERIN ANJA KARLICZEK hat vergangene Woche im Bundestag "mehr Dynamik und mehr Mut" beschworen, um Deutschlands Innovationskraft zu stärken. "Das ist nicht nur eine Frage von monetärer Förderung", sagte sie, "sondern auch von kluger Strategie und Kulturwandel."

 

Die Plenarrede der CDU-Politikerin war bemerkenswert. In ein paar wenigen Minuten gelang es Karliczek, ihre politischen Leitlinien für die nächsten Jahre zu skizzieren, für Bildung und Forschung gleichermaßen. Deren Stoßrichtung lässt sich in einem Halbsatz zusammenfassen, und der lautet: mehr aus dem vorhandenen Geld herausholen.

 

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Bei den Studis klappt's schon gut

Was der Wissenschaftsrat den Hochschulen und Forschungsinstituten in Sachen Internationalisierung empfiehlt – und warum noch immer so wenige Professoren aus dem Ausland stammen.

Titelseite der Empfehlungen
Titelseite der Empfehlungen

DER WISSENSCHAFTSRAT (WR) hat heute umfangreiche Empfehlungen zur Internationalisierung von Hochschulen veröffentlicht. Das 140-Seiten-Papier wird von zwei Grundgedanken durchzogen. Erstens: Die Internationalisierung der deutschen Wissenschaft ist weit fortgeschritten. Zweitens: Zunehmende nationalistische Tendenzen und eine sich weltweit verbreitende Wissenschaftsskepsis erschweren Forschern die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Die Schlussfolgerung, die der WR aus dieser Gemengelage zieht, hat er plakativ in die Überschrift der begleitenden Pressemitteilung gepackt: "Internationalisierung von Hochschulen – Jetzt erst recht!"

 

Die Frage ist nur: wie. Es ist zweifellos ein großer Erfolg, dass mittlerweile rund 275.000 sogenannte Bildungsausländer an Deutschlands Hochschulen studieren, ein Anteil an der Studierendenschaft von fast zehn Prozent und 70.000 junge Menschen mehr als 2012. Ebenso erfreulich ist, dass beim wissenschaftlichen Personal sogar 11,2 Prozent keinen deutschen Pass haben. 

 

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