JAN-MARTIN WIARDA

Journalist     Moderator     Fragensteller


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24.JUNI 2018

DEN KERN VERFEHLT

Heute wurde in Berlin der Bildungsbericht vorgestellt. Er liefert eine dramatische Bestandsaufnahme – doch die anwesenden Bildungspolitiker redeten drumherum.

Bildungsberichts-PK in Berlin: Susanne Eisenmann, Ties Rabe, Anja Karlcizek, Helmut Holter, Kai Maaz (von links). Foto: JMW.
Bildungsberichts-PK in Berlin: Susanne Eisenmann, Ties Rabe, Anja Karlcizek, Helmut Holter, Kai Maaz (von links). Foto: JMW.

DER BILDUNGSBERICHT 2018 ist ein Dokument, in dem man sich verlieren kann. 360 Seiten, über 200 Tabellen und Grafiken und noch mehr online. Auch den Pressestellen von Bundesbildungsministerium (BMBF) und Kultusministerkonferenz (KMK) fiel es offenbar schwer, aus dem seit 2006 alle zwei Jahre erscheinenden, von ihnen in Auftrag gegebenen Kompendium die eine griffige Zeile abzuleiten. Folglich entschieden sie sich, als der Bericht heute Morgen präsentiert wurde, in ihrer gemeinsamen Pressemitteilung für eine Trivialität, die immer passt. BMBF und KMK seien sich einig: "Bildung lohnt sich– für jeden Einzelnen und die Gesellschaft."

 

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"Die Wissenschaftspakte sind keine Einbahnstraße"

Berlins Wissenschaftsstaatsekretär Steffen Krach über die künftigen Länderanteile bei der Wissenschaftsfinanzierung, ein neues Konzept für den Hochschulpakt und Berlins Chancen bei der Exzellenzstrategie

Foto: Senatskanzlei/Lukas Hofmann
Foto: Senatskanzlei/Lukas Hofmann

Herr Krach, derzeit zahlt der Bund den jährlichen Budgetzuwachs beim Pakt für Forschung und Innovation (PFI) allein. Die Große Koalition hat in ihrem Koalitionsvertrag festgelegt, dass es weitere Steigerungen beim PFI nur geben wird, wenn die Länder wieder ihren vollen Anteil leisten. 

 

Ein Anliegen, das im Kern berechtigt ist. Was Berlin angeht, habe ich darum neulich bei einer Tagung der Fraunhofer-Gesellschaft in Gegenwart von Bundesforschungsministerin Anja Karliczek Verhandlungsbereitschaft signalisiert.   

 

Auf Ihre und die Verhandlungsbereitschaft einiger weiterer Bundesländer angesprochen, konterte Karliczek im Interview: "Aber fragen Sie bitte auch, ob diese Länder nur bei der nächsten Paktrunde wieder mitzahlen wollen oder ob sie bereit sind, auch die drei Prozent Zuwachs für die vergangenen fünf Jahre nachzuholen." Diese Frage gebe ich hiermit gern an Sie weiter.

 

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Algorithmus-Enthusiasmus

Hilft es Studenten, wenn man ihnen bescheinigt, dass sie mit 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit ihr Studium nicht schaffen?

Abbildung: Pixabay/250029.
Abbildung: Pixabay/250029.

DIE INGENIEURWISSENSCHAFTLICHEN FAKULTÄTEN galten lange Zeit als Schmuddelkinder in Sachen Studienabbruch: die höchsten Quoten und kein besonders ausgeprägtes Problembewusstsein. Das hat sich zum Glück geändert. Nicht weil acatech und der Hochschulverband TU9 in einer eigenen Studie auf andere – niedrigere – Zahlen als das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) kamen. Über deren statistische Aussagekraft lässt sich nämlich streiten. Sondern weil Ingenieurfakultäten und -fachbereiche überall im Land kreative Initiativen gestartet haben, die Erstsemestern den Studieneinstieg erleichtern und den Studenten insgesamt dabei helfen, bei der Stange zu bleiben.

 

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