JAN-MARTIN WIARDA

Journalist     Moderator     Fragensteller


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Wenn Sie mehr erfahren wollen über mich und meine Themen, sind Sie hier richtig. Schauen Sie doch auch mal in meinen Blog, in dem ich regelmäßig aktuelle Ereignisse in Bildung und Forschung aufspieße. Ich freue mich auf Ihr Feedback.


12. Juli 2024

So grundlegend wie das Einmaleins

Die Ständige wissenschaftliche Kommission der KMK präsentiert ihre Empfehlungen für eine hochwertige Demokratiebildung in den Schulen. Was folgt daraus für den Fachunterricht und die Schulentwicklung? Eine fordernde Stellungnahme inmitten der Demokratiekrise.

Foto: Pxhere, CCO.

"WIE WICHTIG DEMOKRATIEBILDUNG IST, sehen wir jeden Tag", sagt die Berliner Schulpädagogik-Professorin Felicitas Thiel. Deshalb hat die Ständige Wissenschaftliche Kommission (SWK) der Kultusministerkonferenz, deren Ko-Vorsitzende Thiel ist, jetzt eine umfangreiche Stellungnahme erarbeitet. Sie lag dem Wiarda-Blog exklusiv vorab vor.

 

76 Seiten, die aufzeigen sollen, welch zentrale Rolle die Schulfächer Geschichte und Politik einnehmen, damit Kinder und Jugendliche zu selbstbestimmten, politisch entscheidungsfähigen Bürgern heranreifen können. Und was daraus für diese Fächer folgen sollte. Doch, betonen die 16 Forscher, die die Bildungspolitik beraten, damit Demokratiebildung in der Schule gelingen kann, brauche es noch mehr. "Nehmen Sie den Krieg in Nahost", sagt Thiel. "Die Konflikte zwischen den Schülern warten nicht, bis der Fachunterricht anfängt, sie sind eine Angelegenheit der gesamten Schule." Genauer: eine Angelegenheit der Schulfächer und der Schule als Lebensort.

 

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Brisante Chats

In der Fördergeld-Affäre gerät Ministerin Stark-Watzinger immer mehr in Bedrängnis. Jetzt veröffentlichte der SPIEGEL interne "Wire"-Nachrichten aus dem Forschungsministerium. Diese sind in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert.

Berliner Dienstsitz des BMBF. Foto: Fridolin freudenfettCC BY-SA 4.0 

ES IST EIN PAUKENSCHLAG. An dem Tag, an dem Roland Philippi offiziell zum Staatssekretär im Bundesforschungsministerium (BMBF) ernannt werden soll, veröffentlicht der Spiegel am Mittwoch Auszüge aus der bislang geheimen "Wire"-Kommunikation des Ministeriums. 

 

Angesichts dessen, was das Nachrichtenmagazin aus den internen Chats zitiert, erscheint die Rolle des bislang öffentlich unauffälligen Spitzenbeamten in der sogenannten "Fördergeld-Affäre" in einem anderen Licht. Hochschullehrende bezeichnete Philippi laut der Chat-Protokolle als "verwirrte Gestalten" und schwadronierte über eine Selbstzensur aus Angst vor Förderentzug. 

 

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In eigener Sache: Prekäre Blog-Finanzierung


Sparen gegen die Transformation

Die Regierung schrumpft die Energieforschung. Das hat Folgen für die Forschungsinstitute. Und für die Gesellschaft. Ein Gastbeitrag von Christine Kühnel.

Christine Kühnel ist Geschäftsführerin am Berliner Reiner Lemoine Institut, das an erneuerbaren Energien forscht. Foto: Stefan Klenke.

SEIT VERGANGENEM FREITAG kennen wir die Eckpunkte des Bundeshaushalts 2025, dabei sieht es für die Energieforschung finster aus. Bereits für 2024 kürzte die Bundesregierung Projektmittel und schrumpfte so die Forschung in diesem Bereich. Für das laufende Jahr erwartet der Verbund "Energietechnologien und Klimaschutz" der Fraunhofer-Gesellschaft eine Kürzung der verfügbaren Mittel für neue Projekte von 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Nun wird deutlich: Die langfristige Finanzierung des Klima- und Transformationsfonds (KTF) und seiner Förderprogramme konnte die Regierung nicht klären und schiebt das Thema in die nächste Legislaturperiode. Bereits für 2024 fehlten hier 60 Milliarden Euro. Für den Haushalt 2025 befürchten wir weitere Einschnitte bei der Energieforschung. 

 

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Gezielte Bildungsangebote statt gezielter Migrantenschelte

Ein aktueller OECD-Bericht erfasst das Potenzial von Einwanderung für die deutsche Wirtschaft – und die Herausforderungen. Die Zahlen zeigen, wie ein konstruktiver Umgang mit Einwanderern aussehen kann.

Titelseite des OECD-Länderberichts (Ausschnitt). Quelle: OECD.

DEUTSCHLAND nach den USA das Industrieland mit den meisten Einwanderern. 14 Millionen Menschen, die 2022 in der Bundesrepublik lebten, wurden im Ausland geboren.

 

Leider ist der öffentliche Diskurs in den vergangenen Jahren derart nach rechts verrutscht, dass Migration fast nur noch als Problem diskutiert wird. Obwohl ein am Donnerstag vorgestellter Länderbericht der OECD zu teilweise ganz anderen Ergebnissen kommt.

 

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Der Gipfel der Bildung

Patrick Honecker und Jan-Martin Wiarda bitten zum "Gipfel der Bildung".

 

Hören Sie doch mal rein! Alle Folgen des Podcast finden Sie hier.



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