JAN-MARTIN WIARDA

Journalist     Moderator     Fragensteller


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07. Februar 2023

Bildungsbericht mit Konstruktionsfehler

So, wie sie ist, klammert die für die Politik so bedeutende Bestandsaufnahme unseres Bildungssystems wichtige Bereiche aus. Das hat Folgen. Ein Gastbeitrag von Dieter Nittel.

WER WÜRDE DAS VERDIENST der Bildungsberichterstattung seit PISA ernsthaft bestreiten wollen? Sie hat einen Ruck im deutschen Schulwesen erzeugt, auch weil sich bildungspolitische Entscheidungen nun mittels Empirie fundierter begründen lassen. Zu seiner Lebzeit hätte Max Weber (einer der Wegbereiter einer solchen Expertise) etwaige Kritiker wohl mit dem Etikett "Romantiker" belegt – ein Ausdruck, der für den Vater der Soziologie einen spöttischen Anklang hatte. 

Und wer würde leugnen, dass der von der Kultusministerkonferenz und dem BMBF in Auftrag gegebene Bericht "Bildung in Deutschland 2022" viele interessante Befunde zu bieten hat? Mit Blick auf die dramatischen Folgen der Corona-Pandemie, auf den aufwändig ermittelten Personalbedarf in gleich mehreren Bereichen des Bildungswesens oder die Befunde zu nachhaltigen Effekten der Vermittlung sprachlicher Kompetenzen in der Frühpädagogik. Ebenso positiv schlägt zu Buche, dass der sogenannte Nationale Bildungsbericht diesmal jene Personen in den Mittelpunkt rückt, welche die tagtägliche Arbeit verrichten. 

 

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Mehr Overhead, weniger Projekte

Ein Papier mit Sprengkraft: Wie der Wissenschaftsrat die deutsche Forschungsfinanzierung verändern will.

SCHEUT DER WISSENSCHAFTSRAT, dieses einzigartige Beratungsgremium von Wissenschaft und Politik, in der Krise den Konflikt? Oberflächlich betrachtet könnte man dieser Meinung sein angesichts des Positionspapiers zu den Strukturen der Forschungsfinanzierung, das er kürzlich verabschiedet hat. Denn wer darin die ultimativen Forderungen nach mehr Geld sucht, wird enttäuscht. 

 

Im Gegenteil, von immer neuen Steigerungen der Forschungsbudgets könne nicht mehr selbstverständlich ausgegangen werden, betont das Gremium, es gehe darum, Forschungsfinanzierung "krisenfester" zu machen. Der Ansatz sei gewesen, sagt der neue Wissenschaftsratsvorsitzende Wolfgang Wick, "die Strukturen der Forschungsfinanzierung zu verbessern, um die vorhandenen Mittel möglichst effektiv und effizient einzusetzen". 

 

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In eigener Sache: Klinge ich wie eine kaputte Schallplatte?

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Weniger als gedacht und später als erhofft

Das BMBF teilt mit: Der Energie-Härtefallfonds für besonders energieintensive Forschungseinrichtungen wird erst im zweiten Halbjahr Gelder auszahlen.

Energieintensive Forschung: Der XFEL-Beschleunigertunnel in Hamburg. Foto: European XFEL / Heiner Müller-Elsner.

AUS SICHT der Wissenschaft sind es gleich zwei schlechte Nachrichten auf einmal. Anstatt der versprochenen 500 Millionen Euro wird der Härtefallfonds der Bundesregierung für energieintensive außeruniversitären Forschungseinrichtungen zumindest dieses Jahr nur 375 Millionen Euro umfassen, und die Auszahlung lässt weiter auf sich warten – weil die Gelder noch durch den Haushaltsausschuss gesperrt sind. 

 

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtige,  den notwendigen Entsperrungsantrag in Kürze beim Haushaltsausschuss einzureichen, teilte die der parlamentarische BMBF-Staatssekretär Mario Brandenburg auf die schriftliche Anfrage der linken Bundestagsabgeordneten Petra Sitte hin mit.  Das formale Antragsverfahren solle im Anschluss an die Entsperrung beginnen. Eine Auszahlung von Mitteln an die berechtigten Einrichtungen sei dann "für die zweite Jahreshälfte 2023 vorgesehen". Ob die Regeln zur Antragsberechtigung bereits abgestimmt sind, teilt Brandenburg in der kurzen Antwort der Bundesregierung nicht mit.

 

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Der Gipfel der Bildung

Patrick Honecker und Jan-Martin Wiarda bitten zum "Gipfel der Bildung".

 

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