JAN-MARTIN WIARDA

Journalist     Moderator     Fragensteller


Willkommen auf meiner Website.

Wenn Sie mehr erfahren wollen über mich und meine Themen, sind Sie hier richtig. Schauen Sie doch auch mal in meinen Blog, in dem ich regelmäßig aktuelle Ereignisse in Bildung und Forschung aufspieße. Ich freue mich auf Ihr Feedback.


25. Februar 2021

Ein Chief Scientific Advisor für die Bundesregierung!

Die USA haben ihn, die Briten ebenfalls: Warum mit einer angesehenen Wissenschaftlerpersönlichkeit als Repräsentant auch in Deutschland die wissenschaftliche Politikberatung noch stringenter werden könnte. Ein Gastbeitrag von Norbert Arnold.

WISSENSCHAFTLICHE POLITIKBERATUNG spielt nicht erst seit der Corona-Pandemie eine große Rolle. Aber in der aktuellen Krise wird auch einer breiten Öffentlichkeit bewusst, wie wichtig Wissenschaft und Forschung sind – nicht nur in den Labors, sondern auch im politischen Raum. 

 

Bemerkenswert ist nicht nur, wie schnell Forscher Sars-Cov-2 analysiert und Diagnose-, Therapiemethoden und Impfstoffe entwickelt haben. Bemerkenswert ist auch, wie intensiv Wissenschaftler und Politiker interagieren, um Problemlösungsstrategien zu entwickeln – mit klarer Aufgabenteilung: Wissenschaft steckt mit ihren Forschungsergebnissen und daraus abgeleiteten Folgerungen einen "faktenbasierten Möglichkeitsraum" ab, in dem Politik verantwortlich handelt – unter Einbeziehung von Wertegrundlagen und in Abwägung unterschiedlicher Interessen. 

 

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Ist das schon die "Dritte Welle"?

Welche Entwicklungen sich hinter den wieder steigenden Corona-Inzidenzen verbergen und was das für die nächste Bund-Länder-Runde bedeutet.

Die Corona-Kurve: Tägliche Neuinfektionen in Deutschland visualisiert vom Coronavirus Resource Center der Johns-Hopkins-Universität.

ES WAR ZU SCHÖN: Nach den Corona-Spitzentreffen vom 19. Januar und 10. Februar schienen die Corona-Zahlen nur noch eine Richtung zu kennen. Abwärts. Zuletzt sogar beschleunigt. Doch dann kam die Vollbremsung. Was ist da los? Wie geht es weiter? Und was bedeutet das für die Debatte um anstehende Lockerungen? Eine Analyse.

 

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"Wir setzen Stabilität über Veränderung"

Heute Nachmittag haben die EFI-Wissenschaftsweisen der Kanzlerin ihr Jahresgutachten überreicht. Der Kommissionsvorsitzende Uwe Cantner über Deutschlands Agilitätsproblem und die zu geringe Risikobereitschaft, überfällige Reformen im Wissenschaftssystem – und drohende Kürzungen.

Foto: David Ausserhofer.

Herr Cantner, die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) legt heute ihr Jahresgutachten vor und mahnt eine "neue Missionsorientierung und Agilität in der F&I-Politik" an. Erklären Sie uns bitte, was mit dem Buzzword "Agilität" gemeint ist. 

 

Zunächst muss man mal festhalten, dass Deutschlands Innovationspolitik ein echtes Defizit in Sachen Agilität hat. Das heißt: Wir reagieren nicht flexibel genug auf die veränderten globalen Herausforderungen, wir denken nicht weit genug voraus und wir überprüfen unser politisches Handeln nicht ausreichend auf seine Wirksamkeit. Zudem begreifen wir unsere Fehler nicht als Gelegenheiten zum Lernen und steuern unsere Maßnahmen nicht genügend nach. Wir setzen Stabilität über Veränderung, obwohl eine agile Politik beide in einen den Herausforderungen angemessenen Ausgleich bringen würde.

 

Wie wird Deutschlands Innovationssystem agiler?

 

Ein agiles Innovationssystem bedingt Akteure, deren Handlungen ineinandergreifen. Das sind sowohl die Hochschulen und die Unternehmen, die Innovationen initiieren sollen, als auch die Ministerien und Behörden, von der Kommune bis hinauf zur EU, die den Rahmen für Innovationen bereitstellen sollen. Wenn der Politik das nicht besser gelingt, dann wird es für uns als Gesellschaft sehr schwierig werden, die großen Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Manches klappt ja auch schon sehr gut, denken Sie an die Schnelligkeit, mit der das deutsche Unternehmen BioNTech, übrigens eine Uni-Ausgründung und gefördert im Rahmen des Spitzenclusterwettbewerbs, einen hochwirksamen Corona-Impfstoff entwickelt hat. Aber möglicherweise liegen solche Positivbeispiele eher an den handelnden Personen als an den Strukturen, innerhalb derer sie agieren müssen. 

 

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"Wir sollten die Uhren nicht auf Februar 2020 zurückdrehen"

Berlins Wissenschaftsstaatssekretär Steffen Krach über seine Kandidatur als Regionspräsident von Hannover, drohende Spardebatten, Lehren aus der Corona-Krise und ein 500-Millionen-Netzwerk für die Klimaforschung.

Steffen Krach. Fotos: JMW.

Herr Krach, Sie kandidieren im September als Präsident der Region Hannover, der Wahlkampf läuft bereits. Sind Sie gedanklich schon weg aus Berlin?

 

Keineswegs. Die Wahl in Hannover ist für mich persönlich sehr wichtig. Und ohne Frage ist es eine Herausforderung, in Hannover präsent zu sein und gleichzeitig meinen Job als Wissenschaftsstaatssekretär so weiterzumachen, wie es mein Anspruch ist und wie es die Brain City Berlin verdient hat. Doch ich kriege es hin, denn wir haben wissenschaftspolitisch noch einiges vor in diesem Jahr: das neue Herzzentrum, die Fortsetzung der Qualitäts- und Innovationsoffensive für die Hochschulen, die Reform des Hochschulgesetzes.  

 

Da hilft die Corona-Situation wahrscheinlich sogar, oder?

 

Tatsächlich finden wegen der Pandemie viele Sitzungen digital statt, so dass es oft gar nicht mehr darauf ankommt, wo ich gerade bin, weil ich mich jederzeit dazu schalten kann. Trotzdem ist mir wichtig, da sauber zu trennen – etwa indem ich für jeden Tag, an dem ich überwiegend in Hannover bin, Urlaub nehme. Das geht auch gar nicht anders, denn ich will die Wahl gewinnen, und an den Wahlkampf-Tagen brauche ich meine ganze Energie für dieses Ziel. 

 

Sie gelten, obwohl Sie Staatssekretär und nicht Minister sind, als einer der profiliertesten Wissenschaftspolitiker überhaupt. Und jetzt wollen Sie Kommunalpolitiker werden. Wie passt das überhaupt zusammen?

 

Das muss nicht zusammenpassen, das in Hannover ist etwas ganz Neues. Mich reizt die Themenvielfalt, mich reizt die Rückkehr in meine Heimat – dass ich dort Politik machen kann, die konkrete Auswirkungen haben wird für alle 1,2 Millionen Einwohner der Region Hannover, zu der eine Großstadt gehört und zugleich einige sehr ländliche Kommunen. 

 

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