JAN-MARTIN WIARDA

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17. JULI 2018

JETZT SIND DIE HOCHSCHULEN DRAN

Sie seien die "Organisationszentren" des Wissenschaftssystems, wird gern beteuert. Es ist Zeit, dass sich das auch in der wissenschaftspolitischen Prioritätensetzung widerspiegelt. Ein Gastbeitrag von Joybrato Mukherjee.

Joybrato Mukherjee. Foto: JLU-Pressestelle / Rolf K. Wegst.
Joybrato Mukherjee. Foto: JLU-Pressestelle / Rolf K. Wegst.

DAS WISSENSCHAFTSSYSTEM IST der Motor für Erkenntnisgewinn, Fortschritt, Innovation und Wohlstand: Diese Grundüberzeugung von Politik und Gesellschaft hat in den vergangenen 15 Jahren zu einer Reihe von positiven Entwicklungen geführt. Die Hochschulen konnten trotz der enorm gewachsenen Studierendenzahlen Erfolg und Zufriedenheit in vielen Studienfächern steigern; sie sind – nicht zuletzt aufgrund der Exzellenzinitiativen I und II – international deutlich sichtbarer und damit für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende aus aller Welt sehr viel attraktiver geworden. 

 

Jetzt gilt es, diese positive Entwicklung zu verstärken und gleichzeitig Schwächen des Systems weiter abbauen. Die im Koalitionsvertrag vereinbarte Verstetigung der Mittel aus dem Hochschulpakt 2020 und die schon zuvor festgelegte dauerhafte Fortführung der Exzellenzinitiative als Exzellenzstrategie sind wichtige Leitplanken für die Zukunft. Trotzdem besteht Anlass zur Sorge. Das derzeitige politische Klima in Deutschland, Europa und weltweit birgt die Gefahr, dass die Belange von Forschung und Lehre gegenüber anderen Herausforderungen und Problemlagen ins Hintertreffen geraten könnten. 

 

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"NATÜRLICH BESCHÄFTIGT UNS EINE SOLCHE NACHRICHT"

Bei der Vorstellung der Studie "Wissenschaft weltoffen" kommentierten Forschungsministerin Karliczek und DAAD-Chefin Wintermantel auch den Angriff auf einen US-Professor mit israelischen Wurzeln in Bonn.

SIE ÄUSSERTEN SICH nur auf Nachfrage, dann aber deutlich. "Jeder, der in unser Land kommt, soll, nein muss sich von unseren Behörden geschützt fühlen können", sagt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) bei der Präsentation der Studie "Wissenschaft weltoffen". Und Margret Wintermantel, die Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) fügte hinzu: "Das ist ein ganz schlimmer Vorfall und für unsere Bemühungen ein Rückschlag."

 

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Lehrer, hört mehr auf eure Schüler

Bayern hat in einem Pilotversuch Lehrkräfte von Schülern bewerten lassen. Das sollte Schule machen.

Abbildung: SVG Silh, CC0.
Abbildung: SVG Silh, CC0.

ES KLANG WIE eine Schnapsidee: Die Landesregierung verpflichtet ihre Nachwuchslehrer, sich von den Schülern bewerten zu lassen. Und die müssen im Gegenzug nicht einmal ihre Identität preisgeben.

 

Kommt Ihnen bekannt vor? Richtig, da war doch diese Website, um die es ein paar Jahre lang richtig Ärger gab. 2007 gestartet, waren bald eine Million Jugendliche als User von Spickmich.de angemeldet. Und gaben dort ihren Lehrern anonym Noten, von der Eins bis zur Sechs, für ihre fachliche Kompetenz zum Beispiel, ihre Beliebtheit oder auch ihre Coolness. Sogar vor den Bundesgerichtshof ging eine der Klagen betroffener Lehrer und wurde dort 2009 abgewiesen. 2014 war die Seite dann plötzlich weg, der verbliebene Banner verspricht bis heute ein baldiges "neues Angebot für Schüler, Eltern und Lehrer".

 

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