JAN-MARTIN WIARDA

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21.MAI 2018

"ÜBER MANCHE AUSSAGEN WUNDERE ICH MICH SCHON"

Bis 2021 sollen die Abiturnoten bundesweit "annähernd" vergleichbar sein, haben die Kultusminister überraschend versprochen. Aber wie soll das gehen? Hamburgs Bildungssenator Ties Rabe (SPD) erklärt die Pläne und warnt gleichzeitig vor überzogenen Ansprüchen an die Bildungspolitik.

Ties Rabe. Foto: Michael Zapf
Ties Rabe. Foto: Michael Zapf

Herr Rabe, Ende 2017 hat das Bundesverfassungsgericht die mangelnde bundesweite Vergleichbarkeit der Abiturnoten kritisiert und unter anderem deshalb das bisherige Zulassungsverfahren im Studienfach Medizin kassiert. Und nur ein paar Monate später verkünden die Schulminister zur Überraschung ihrer Kollegen im Wissenschaftsressort, bis 2021 hätten sie dieses Jahrzehnte alte Problem gelöst. Meinen Sie das ernst? 

 

Natürlich. Wir haben in den letzten drei Jahren erstaunliche Erfolge erzielt. Noch nie waren die Abiturnoten so vergleichbar wie jetzt. Das darf uns schon mutig machen. Allerdings wundere ich mich auch über die zunehmend überzogenen Ansprüche an die Vergleichbarkeit von Schulabschlüssen. Der Numerus Clausus existiert seit 50 Jahren, und zu keinem Zeitpunkt in diesem halben Jahrhundert waren die Abiturnoten auch nur annähernd so vergleichbar, wie sie es heute bereits sind. Es hat jahrzehntelang nicht einmal gestört, dass sich das Abitur selbst innerhalb eines Bundeslandes von Schule zu Schule massiv unterschied. Ich habe in Schleswig-Holstein ein Gymnasium besucht, und da war es ein offenes Geheimnis, dass die Nachbarschule beim Abitur ganz andere Bewertungsmaßstäbe anlegte. Trotzdem hat der Numerus Clausus all die Jahre funktioniert, und weder die Politik noch die Justiz hatten damit offenbar allzu große Probleme. 

 

Ganz so stimmt das so nicht. Es gab in den 70er und ein Ausgleichsverfahren beim NC über Bonus- und Maluspunkte je nach Bundesland.

 

Aber nur kurz - und nur in der Medizin. Insgesamt hat man die Unterschiedlichkeit beim Abitur lange mit großem Gleichmut toleriert.

 

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Wird der Digitalpakt größer als erwartet?

Bislang dachten die Länder, sie würden ohne expliziten Eigenanteil auskommen. Jetzt könnte die geplante Verfassungsänderung dazu führen, dass sie zum Bundesgeld mindestens eine halbe Milliarde dazulegen müssen.

Foto: pixabay
Foto: pixabay

DER DIGITALPAKT WIRD womöglich größer ausfallen als bislang geplant. Grund sei die vorgesehene Verfassungsänderung, sagte der Präsident der  Kultusministerkonferenz (KMK), Helmut Holter, auf Anfrage: "Da es sich bei dieser für den Digitalpakt neuen Rechtslage um Kommunalinvestitionen handelt, darf der Bund die kompletten Kosten nicht allein tragen." Die Länder müssten einen Eigenanteil aufbringen, der voraussichtlich zwischen "zehn und 50 Prozent der Gesamtmittel" liegen werde. 

 

Die genaue Größenordnung sei Verhandlungssache, fügte Holter, der zugleich Bildungsminister von Thüringen ist, hinzu. In jedem Fall dürfte das Volumen des Digitalpakts damit auf mindestens 5,5 Milliarden Euro ansteigen, möglicherweise sogar auf einen noch deutlich höheren Betrag. "Das war für uns Länder eine Überraschung, denn die Mittel waren bisher nicht vorgesehen", sagte der Linken-Politiker. "Aber für die Schulen ist das sicherlich eine gute Nachricht."

 

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