Direkt zum Inhalt

Beschluss der Kultusminister lässt auf sich warten

Es gibt weiter Diskussionen über die gemeinsame KMK-Erklärung. Jetzt soll sie wohl am Dienstag kommen. Eine grundsätzliche Neupositionierung ist allerdings nicht zu erwarten.

AM FREITAG WAREN die Kultusminister zur Videoschalte verabredet, doch auch bis Montagabend haben sie sich noch nicht auf einen gemeinsamen Beschluss einigen können.

Es gebe keinen grundsätzlichen Dissens, versichern Vertreter der Kultusministerkonferenz (KMK) im Hintergrund. Darin, dass sie am täglichen schulischen Regelbetrieb so lange wie möglich festhalten wollen, seien sich die Ressortchefs alle einig. Allerdings besteht offenbar Uneinigkeit darüber, ob und in welcher Form die KMK in ihrer Erklärung direkt Bezug auf die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) nehmen soll. Das RKI hatte Schwellenwerte unter anderem für das Tragen von Masken auch während des Unterrichts und für das Umschalten auf den teilweisen Distanzunterricht formuliert, diese allerdings (im Gegensatz zu zahlreichen Presseberichten) bewusst nicht als automatischen Übergang definiert.

Fest scheint schon jetzt zu stehen, dass die Kultusminister keine gemeinsame Haltung bei der Maskenfrage verkünden werden. Das RKI empfiehlt das Tragen auch im Unterricht für alle Schüler ab Klasse 1, sobald ein Schwellenwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage erreicht wurde, wobei die Empfehlungen den Behörden explizit einen ...

Sie sehen die gekürzte Fassung dieses Artikels

Der volle Zugang zu Artikeln, die älter sind als vier Wochen, ist nur für registrierte Unterstützer des Wiarda-Blogs vorgesehen.

Sind Sie bereits ein registrierter Benutzer / Unterstützer?
Hier können Sie sich einloggen.

Nein, ich habe noch kein Benutzer / Unterstützer-Konto:
zur Anmeldung

Neuen Kommentar hinzufügen

Ihr E-Mail Adresse (wird nicht veröffentlicht, aber für Rückfragen erforderlich)
Ich bin kein Roboter
Geben Sie die Zeichen ein, die im Bild gezeigt werden.
Diese Sicherheitsfrage überprüft, ob Sie ein menschlicher Besucher sind und verhindert automatisches Spamming.

Vorherige Beiträge in dieser Kategorie


  • Was die Kultusminister jetzt tun sollten

Was die Kultusminister jetzt tun sollten

Die Corona-Zahlen steigen und steigen. Können da die Schulen einfach wie bislang weiterlaufen? Sechseinhalb Vorschläge, was die KMK jetzt beschließen müsste.


  • Starke KMK

Starke KMK

Das Bildungsabkommen war in Teilen enttäuschend, doch beim zurzeit wichtigsten Thema zeigen die Kultusminister Haltung: Sie wollen die Schulen auch bei steigenden Infektionszahlen offenhalten. Dafür verdienen sie Respekt und Unterstützung.


  • Kaum Ausbrüche in Kitas, und der Anteil neuinfizierter Kinder sinkt weiter

Kaum Ausbrüche in Kitas, und der Anteil neuinfizierter Kinder sinkt weiter

Die Zwischenergebnisse der bundesweiten Corona-KiTa-Studie decken sich mit den neuesten Wochenzahlen: Unter 14-Jährige spielen in der Pandemie in Deutschland offenbar eine geringe Rolle. Währenddessen steigen die Corona-Meldungen bei den Über-70-Jährigen weiter massiv.


Nachfolgende Beiträge in dieser Kategorie


  • allgemeines Artikelbild - Der Wiarda Blog

Aufwärts und abwärts

Deutlich mehr Kinder und Jugendliche infizieren sich mit dem Coronavirus, doch die Dynamik bleibt geringer als in der Gesamtbevölkerung. Und: In den Ländern mit Herbstferien haben sich die Schüler sogar etwas häufiger angesteckt.


  • allgemeines Artikelbild - Der Wiarda Blog

KMK will Schulen offen halten, Wissenschaftsorganisationen fordern schnelles Handeln

Damit der Präsenzunterricht weiterlaufen könne, müsse sich die Gesellschaft als Ganzes nun im Privaten einschränken, fordert KMK-Präsidentin Hubig. Leopoldina, DFG & Co fordern Reduzierung der sozialen Kontakte auf ein Viertel.


  • Sie haben Wort gehalten

Sie haben Wort gehalten

Die Regierungschefs von Bund und Ländern hatten im Sommer offene Kitas und Schulen zu den Prioritäten in der Corona-Pandemie erklärt. Die heute getroffenen Beschlüsse zeigen, so hart sie sind: Die Politik hat ihre Verantwortung für die Kinder und Jugendlichen wahrgenommen.