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Viel Geld für die KI-Forschung, weniger für die KI-Hochschullehre

Bund und Länder einigen sich auf zwei Programme zur Künstlichen Intelligenz – der Digitalpakt Hochschule dürfte damit endgültig vom Tisch sein.

BUND UND LÄNDER HABEN heute zwei neue Bund-Länder-Programme zur KI-Förderung an den Hochschulen "auf den Weg gebracht", wie es in der Pressemitteilung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) heißt. "Auf den Weg gebracht" – weil die Verwaltungsvereinbarung "Künstliche Intelligenz in der Hochschulbildung" noch im Umlaufverfahren beschlossen werden muss. Die GWK versicherte jedoch, man habe sich "auf alle Einzelheiten des neuen Programms verständigt". Dem Vernehmen nach muss noch mindestens ein Landeswissenschaftsminister die Zustimmung seines Finanzministerkollegen einholen – was aber als Formalie gilt.

Insgesamt sollen für KI in der Hochschullehre über die nächsten vier Jahren bis zu 133 Millionen fließen. 120 Millionen davon übernimmt der Bund und gibt damit 20 Millionen Euro mehr als zunächst angeboten. Die Länder beteiligen sich mit 10 Prozent bzw. 13 Millionen Euro an der Finanzierung. Die Mittel sollen über ein wissenschaftsgeleitetes Auswahlverfahren vergeben werden. Für Einzelanträge sind bis zu zwei Millionen Euro vorgesehen, für Verbundanträge bis zu fünf Millionen.

Die Fördersumme für die KI-Forschung ist weitaus höher als für die Lehre. Die seit 2019 zunächst befristet geförderten fünf KI-Kompetenzzentren an verschiedenen Universitätsstandorten sollen ...

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