Was die Eltern denken
Die Sorgen um die Bildung ihrer Kinder ist größer als die Angst vor den gesundheitlichen Risiken, zeigt eine aktuelle DIW-Auswertung. Entsprechend wächst die Mehrheit für offene Schulen – trotz der aktuellen Corona-Lage.

ÜBER DIE ROLLE von Kitas und Schulen in der Corona-Pandemie wird gerade wieder einmal heftig diskutiert. Die Zahlen der gemeldeten Neuinfektionen steigen besonders bei den Unter-15-Jährigen stark an, parallel hat die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Britta Ernst, das Ziel formuliert, dass möglichst noch im März alle Kinder und Jugendlichen wieder zumindest teilweise Präsenzunterricht haben sollen – wenn sich die Pandemielage nicht wesentlich verschlechtert.
Was denken eigentlich die Eltern der Schüler in dieser schwer durchschaubaren Situation? Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin hat im Rahmen seines " FamilienMonitor_Corona " teilweise überraschende Ergebnisse präsentiert. Sie beruhen auf täglichen Online-Befragungen von infratest dimap, die den Forschern zufolge den Anspruch erheben, repräsentativ für die Gesamtbevölkerung mit Online-Zugang zu sein.
Das DIW berichtet, die Sorge der befragten Eltern um die Gesundheit der eigenen Kinder sei im Vergleich zum Februar etwas geringer geworden. 32 Prozent der Eltern und damit zwei Prozentpunkte weniger geben an, sie machten sich "große Sorgen um die Gesundheit meines Kindes". Und das, ...
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