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Vorbild Schule?

Das Deutsche Studentenwerk fordert in einem Brief an Bildungsministerin Karliczek ein Corona-Aufholprogramm auch für Studierende. Doch der Vorschlag ist nur zum Teil sinnvoll.

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Artikelbild: Vorbild Schule?

Foto: StartupStockPhotos / Pixabay.

HOCHSCHULEN SIND KEINE SCHULEN, und Studierende sind keine Schüler: Dieser trivial klingende Satz spielte eine wichtige Rolle in den Debatten um die Bundesnotbremse, die in ihrer ursprünglichen Fassung auch im Studium den sogenannten Wechselunterricht verordnete. Jetzt wird der Satz von Hochschulrektoren wieder häufig zitiert, während die Rufe nach der Rückkehr zur vollen Präsenz noch im laufenden Sommersemester immer lauter werden: Das könne nicht funktionieren, weil erstens viele Studierende sich derzeit nicht an ihrem Studienort befänden und zweitens zwar Schüler in den immer gleichen Kohorten unterricht werden könnten, im Studium sich aber in jeder Lehrveranstaltung eine andere Zusammensetzung der Teilnehmer ergebe.

In einer Hinsicht aber unterscheiden sich Studierende dann doch nicht von Schülern. Sie haben unter den Einschränkungen durch die Pandemie genauso gelitten. Muss dann aber nicht auch genauso wie bei den Schülern ein Corona-Aufholprogramm für die Studierenden her?

So fordert es zum Beispiel das Deutsche Studentenwerk (DSW), der Dachverband aller Studierendenwerke in Deutschland. Zuerst in Pressemitteilungen und öffentlichen Statements. Doch inzwischen schätzt man beim DSW die Dringlichkeit so hoch ein, ...

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