Wie wir die Exzellenzstrategie noch besser machen wollen
Durch mehr Vielfalt der Partner und Disziplinen wird
Deutschlands Wissenschaft noch konkurrenzfähiger – und wappnet
sich für den Wandel der Gesellschaft. Ein Gastbeitrag
von Angela Dorn und Manja Schüle.


Angela Dorn (Grüne) ist Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst in Hessen.
Manja Schüle (SPD) ist Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur in Brandenburg.
Fotos: kunst.hessen.de/MWFK.
WIR LEBEN IN ZEITEN des tiefgreifenden, vielgestaltigen Umbruchs. Ob Klimawandel und Artensterben, globale Migration, neue Technologien wie Genom Editierung, eine durch Digitalisierung und Künstliche Intelligenz veränderte Arbeits- und Lebenswelt oder das Auseinanderbrechen der Gesellschaft in globale Eliten und einen wachsenden Teil von "Fortschritts-Ausgeschlossenen": Die Zahl der Herausforderungen, denen wir uns stellen müssen, ist enorm.
Der Wissenschaft kommt in diesen Zeiten des Umbruchs eine Schlüsselrolle zu – die Pandemie hat es gezeigt. Doch um die großen gesellschaftlichen Herausforderungen noch besser aufgreifen und thematisieren zu können, muss Wissenschaft zukunftstauglich sein und über tragfähigere Strukturen verfügen. Wir, die Wissenschaftsministerinnen in Brandenburg und Hessen, Manja Schüle und Angela Dorn, treten daher für eine Stärkung der Erfolgschancen von einerseits kooperativen und andererseits interdisziplinären Exzellenzclusteranträgen in der nächsten Runde der Exzellenzstrategie ein.
Alle sind sich einig, dass der wissenschaftliche Wettbewerb das zentrale ...
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