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Bewusst den Blick weiten

Der Wissenschaftsrat hat die Hohenheimer Agrarökonomin Martina Brockmeier zu seiner neuen Vorsitzenden gewählt.

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Artikelbild: Bewusst den Blick weiten
Foto: Alex Schwander

DIE AGRARÖKONOMIN Martina Brockmeier, 55, ist heute Morgen zur neuen Vorsitzenden des Wissenschaftsrates (WR) gewählt worden. Der Wissenschaftsrat ist das wichtigste wissenschaftspolitische Beratungsgremium von Bund und Ländern und vereint Wissenschaftler, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und Politik. Am Mittwoch war Brockmeier in der Wissenschaftlichen Kommission des WR, der sie bislang vorstand, einstimmig für die Wahl nominiert worden. Am Montag wird der bisherige Vorsitzende, der Bildungsforscher Manfred Prenzel, seine Nachfolgerin offiziell vorstellen. Prenzel selbst wird den WR satzungsgemäß nach sechs Jahren verlassen. Brockmeier sprach direkt nach ihrer Wahl von „einer freudigen Begeisterung“. Sie werde die Positionen des WR versöhnlich im Ton und unnachgiebig in der Sache in die Öffentlichkeit tragen.

Die Expertin für internationalen Agrarhandel und Welternährungswirtschaft hat eine Professur an der Universität Hohenheim, und obwohl sie sich seit vielen Jahren wissenschaftspolitisch engagiert, ist sie einem breiteren Publikum bislang eher unbekannt. Sie hat ihr Fach acht Jahre lang im zuständigen Fachkollegium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) vertreten, seit 2014 sitzt sie im Wissenschaftsrat, seit vergangenem Jahr leitet sie die Wissenschaftliche Kommission. Offiziell wird Brockmeier ihr neues Amt am 1. Februar antreten.



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