Direkt zum Inhalt

Schneller, prägnanter, akzeptierter

Warum der Bundestag sein Büro für Technikfolgenabschätzung

neu aufstellen muss. Ein Gastbeitrag von Jens Brandenburg

und Andrew Ullmann.

WENN ES DAS BÜRO nicht schon gäbe, müsste die Politik es erfinden: Der Bedarf des Parlaments an wissenschaftlicher Beratung ist groß wie nie. Doch braucht das Büro für Technikfolgenabschätzung im Bundestag, kurz TAB, drei Jahrzehnte nach seiner Gründung einen Neustart. Es muss endlich wieder zu dem Schnellboot werden, das es in seinen Anfangsjahren war.

Gegründet wurde das TAB im Jahr 1990. Es soll laut seinem Gründungsauftrag den Bundestag dabei unterstützen, zukunftsweisende Entscheidungen auf einer wissenschaftlichen Grundlage zu treffen. Dafür erstellt das TAB Studien über das Innovationsgeschehen und leitet diese den Abgeordneten zur Information zu. Das TAB wird derzeit vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) betrieben und stellt eine eigenständige wissenschaftliche Einheit dar.

Seit seiner Entstehung hat das TAB wertvolle Beiträge geleistet, um das Verständnis für Technik und deren Folgen bei Abgeordneten zu vertiefen. In den vergangenen Jahren hat sich jedoch deutlich gezeigt, dass die Technikfolgenabschätzung im Bundestag es nicht mehr schafft, akute Diskurse anzustoßen und mit fachlich fundierten Informationen in ausreichender Geschwindigkeit über Zukunftsthemen wie Wasserstofftechnologie zu berichten.

Dabei wäre gut aufbereitetes Material zur Abschätzung von Technikfolgen und -chancen ...

Sie sehen die gekürzte Fassung dieses Artikels

Der volle Zugang zu Artikeln, die älter sind als vier Wochen, ist nur für registrierte Unterstützer des Wiarda-Blogs vorgesehen.

Sind Sie bereits ein registrierter Benutzer / Unterstützer?
Hier können Sie sich einloggen.

Nein, ich habe noch kein Benutzer / Unterstützer-Konto:
zur Anmeldung

Neuen Kommentar hinzufügen

Ihr E-Mail Adresse (wird nicht veröffentlicht, aber für Rückfragen erforderlich)
Ich bin kein Roboter
Geben Sie die Zeichen ein, die im Bild gezeigt werden.
Diese Sicherheitsfrage überprüft, ob Sie ein menschlicher Besucher sind und verhindert automatisches Spamming.

Vorherige Beiträge in dieser Kategorie


  • Damit aus Unsicherheit nicht Ungleichheit wird

Damit aus Unsicherheit nicht Ungleichheit wird

Die Schule ist vorbei, doch wie geht es weiter? Was braucht der Abi-Jahrgang 2021, um Orientierung in der Krise zu finden? Und was können Schulen, Hochschulen, Wissenschaft und Politik schon heute für die Schulabgänger von morgen tun? Ein Gastbeitrag von Annabell Daniel und Jan Scharf.


  • Hanna etwas weitergedacht

Hanna etwas weitergedacht

Was es für diesen Sommer wissenschaftspolitisch zu besprechen gibt. Ein Gastbeitrag von Carsten von Wissel.


  • Was will uns Hanna sagen?

Was will uns Hanna sagen?

Miteinander reden: Ein Streitgespräch zu Befristungen und Karrierechancen in der Wissenschaft inmitten der Debatte um das Wissenschaftszeitvertragsgesetz. Mit Oliver Günther und Tilman Reitz. Tilman Reitz: Wir hatten uns schon vor "#IchbinHanna" verabredet, um über die Personalstrukturen an deutschen Universitäten...


Nachfolgende Beiträge in dieser Kategorie


  • Elektroschrott für die Klassenzimmer?

Elektroschrott für die Klassenzimmer?

Eltern fordern sie ein, auch die meisten Lehrerverbände erwarten von mobilen Luftfiltern mehr Corona-Schutz für die Schulen. Die Politik gibt dem Druck nach mit millionenschweren Förderprogrammen. Von Daniela von Treuenfels. DAS NEUE SCHULJAHR beginnt in ein paar Wochen, und die Diskussion über "sicheren" Unterricht in der Pandemie wird hitziger.


  • Artikelbild: Präsenz ja – aber verantwortlich!

Präsenz ja – aber verantwortlich!

Die Hochschulen wollen sehr wohl öffnen und schaffen schon die Voraussetzungen dafür. Sie brauchen aber auch Unterstützung von der Politik. Eine Replik von Peter-André Alt.


  • Wo wird hier eigentlich geeiert? Bei uns nicht!

Wo wird hier eigentlich geeiert? Bei uns nicht!

Warum die Universität Münster ein klares Bekenntnis für ein Wintersemester in Präsenz beschlossen hat. Ein Gastbeitrag von Johannes Wessels.