BMBF: Wir stoppen die Zusammenarbeit mit Russland in Forschung und Bildung
Das Ministerium von Bettina Stark-Watzinger bezieht Stellung zu den Folgen des russischen Angriffs auf die Ukraine. Unklarheit herrscht weiter in Bezug auf die Großforschungsprojekte.
GUT 30 STUNDEN nach dem von Russlands Präsident Putin angeordneten Angriff auf die Ukraine positioniert sich die Bundesregierung zu den Wissenschaftsbeziehungen mit Russland. Zumindest das Bundesforschungsministerium, das am frühen Freitagnachmittag mitteilte, dass die Zusammenarbeit mit Russland in Wissenschaft und Forschung sowie in der Berufsbildung "gegenwärtig gestoppt wird". Es würden alle laufenden und geplanten Maßnahmen mit Russland eingefroren und kritisch überprüft. Neue Kooperationen werde es bis auf Weiteres nicht geben. "Der russische Angriff auf die Ukraine ist ein eklatanter Bruch des Völkerrechts und durch nichts zu rechtfertigen", sagte eine BMBF-Sprecherin. "Er muss ernsthafte Konsequenzen haben. Russland hat sich damit selbst aus der internationalen Gemeinschaft verabschiedet."
Zuvor hatten sich angekündigte Stellungnahmen aus dem BMBF wiederholt verzögert . Auch die Allianz der Wissenschaftsorganisationen hatte sich gestern nicht mehr auf eine angestrebte gemeinsame Erklärung einigen können.
In seinem Statement betonte Bundesforschungsministerium nun denn auch, das Einfrieren der bisherigen, langjährigen Kooperation in Bildung und Forschung mit Russland passiere, "obwohl sie grundsätzlich im beiderseitigen Interesse ist und zur Lösung globaler Herausforderungen ...
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