Eine fehlte
Am Freitag haben Bund und Länder erneut über das FH-Personalprogramm verhandelt. Was sich ausgerechnet aus personellen Gründen als nicht ganz einfach herausstellte.
ES MUSS EINE interessante Staatssekretärs-Arbeitsgruppe gewesen sein am Freitag, so ganz ohne BMBF-Staatssekretärin. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern hatte eingeladen zu der turnusmäßigen Sitzung, zentraler Programmpunkt sollte das FH-Personalprogramm werden. Mehr noch: Eigentlich hatten sich die Staatssekretäre bei ihrem vorigen Treffen Ende Juni vorgenommen, das Thema möglichst abzuräumen, weil sie sich von September an auf Hochschulpakt und den Qualitätspakt Lehre konzentrieren wollen.
Doch Ende Juni wusste die BMBF-Verhandlungsführerin Cornelia Quennet-Thielen noch nicht, dass Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) sie nur drei Wochen später aus ihrem Amt als Staatssekretärin und Amtschefin entlassen würde . Ohne direkt einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin zu benennen. Ende der Woche kehrt Karliczek aus dem Urlaub zurück: Am Samstag ist Tag der Offenen Tür der Bundesregierung, die Ministerin empfängt im BMBF. Es wird erwartet, dass sie in Kürze dann auch, was ihre Staatssekretärs-Pläne angeht, Offenheit demonstrieren wird. Intern kursieren bereits erste Namen.
Gut, dass Karliczek mit ihrem persönlichen Projekt Personalgewinnung vorankommt, denn beim gleichnamigen FH-Programm fehlte dem Bund am Freitag eine Staatssekretärin, die den Sack hätte zumachen können. Zwar kann ...
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Kommentare
#1 - "Im Protokoll der GWK-Sitzung dürften trotzdem fast alle…
Ist dieses Protokoll öffentlich einsehbar?
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