Direkt zum Inhalt

Warum Wissenschaftler gerade jetzt optimistisch bleiben müssen

Inmitten von Krisen, Rechtsruck und Budgetkürzungen liegt eine unerwartete Chance: Die Wissenschaft wird von der Gesellschaft mehr gebraucht denn je. Eine Anleitung zum optimistischen Handeln.

Bild
Artikelbild: Warum Wissenschaftler gerade jetzt optimistisch bleiben müssen

Dieses Bild macht sich die KI beispielhaft von einer Gruppe optimistischer Wissenschaftler.

ES IST PARADOX: In einer Zeit, in der Wissenschaftler in Deutschland jede Menge Anlass haben, pessimistisch in die Zukunft zu blicken, ist ihr Optimismus so sehr gefragt wie lange nicht.

Eine unvollständige Liste von Gründen, pessimistisch zu sein: die absehbar bis nächsten Sommer dauernde vorläufige Haushaltsführung im Bund mit entsprechend ungewissen Perspektiven für bestehende Förderprogramme und neue Großvorhaben wie die Deutsche Agentur für Transfer und Innovation. Ein nur eingeschränkt strategiefähiges Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Drohende Nullrunden und Rechtsdruck

Oder auch: Der Streit um Wissenschaftszeitvertragsgesetz, der jetzt bis in die nächste Legislaturperiode schwelen könnte. Die Meldungen über drohende Nullrunden oder gar reale Kürzungen in den Hochschuletats mehrerer Länder. Die Migrationsdebatte, die auch die Offenheit der Hochschulen bedroht. Überhaupt die Diskursverschiebung nach rechts, die besonders Disziplinen wie die Klimaforschung oder Genderwissenschaften infrage stellt.

Und das sind nur ein paar der wissenschaftsspezifischen Sorgenthemen. Hinzu kommen die internationalen Eskalationsspiralen, die Angst vor einer weiteren Ausweitung von Krieg und ...

Sie sehen die gekürzte Fassung dieses Artikels

Der volle Zugang zu Artikeln, die älter sind als vier Wochen, ist nur für registrierte Unterstützer des Wiarda-Blogs vorgesehen.

Sind Sie bereits ein registrierter Benutzer / Unterstützer?
Hier können Sie sich einloggen.

Nein, ich habe noch kein Benutzer / Unterstützer-Konto:
zur Anmeldung

Kommentare

Neuen Kommentar hinzufügen

Ihr E-Mail Adresse (wird nicht veröffentlicht, aber für Rückfragen erforderlich)
Ich bin kein Roboter
Geben Sie die Zeichen ein, die im Bild gezeigt werden.
Diese Sicherheitsfrage überprüft, ob Sie ein menschlicher Besucher sind und verhindert automatisches Spamming.

Vorherige Beiträge in dieser Kategorie


  • allgemeines Artikelbild - Der Wiarda Blog

Was der DFG-Förderatlas über die Entwicklung der deutschen Forschungspolitik aussagt

Er ist Exzellenzranking und wissenschaftspolitischer Gradmesser zugleich. Jetzt ist seine neueste Ausgabe erschienen. Die vier wichtigsten Erkenntnisse aus dem "Förderatlas 2024".


  • allgemeines Artikelbild - Der Wiarda Blog

Selbstverabreichte Vorschusslorbeeren

Nach der ersten Sitzung ihrer "Wissenschafts-MK" erreichte die Begeisterung der Wissenschaftsminister über ihre Gründungstat bemerkenswerte Höhen. Aber werden sie ihr Aufbruchversprechen auch einlösen?


  • Artikelbild: Unzulänglichkeiten aushalten

Unzulänglichkeiten aushalten

SPD-Wissenschaftspolitiker Oliver Kaczmarek über die geplante Antisemitismus-Resolution für Bildung und Wissenschaft, die Argumente ihrer Kritiker und das Wesen politischer Kompromisse.


Nachfolgende Beiträge in dieser Kategorie


  • Artikelbild: Kein Deckel drauf

Kein Deckel drauf

Die frühere BMBF-Staatssekretärin Döring ist mit ihrem Unterlassungsantrag gegen das BMBF auch in der zweiten Instanz gescheitert. Das Gericht habe unmissverständlich mit Spekulationen und Unterstellungen aufgeräumt, kommentiert Ex-Ministerin Stark-Watzinger. Hat sich die Fördermittelaffäre erledigt?


  • Artikelbild: Tschüß 3,5 Prozent

Tschüß 3,5 Prozent

Seit 2018 versprach die Bundesregierung regelmäßig, die gesamtstaatlichen Investitionen für Forschung und Entwicklung bis 2025 auf 3,5 Prozent der Wirtschaftsleistung zu steigern. Jetzt ist klar: Deutschland wird an diesem Ziel krachend scheitern.


  • Artikelbild: Das muss unsere Botschaft sein, laut und klar

Das muss unsere Botschaft sein, laut und klar

Niedersachsens Wissenschaftsminister Falko Mohrs über die neue Wissenschaftsministerkonferenz, die Perspektiven von Wissenschaftszeitvertragsgesetz und DATI nach dem Ampel-Aus, den Zustand der Hochschulfinanzierung – und warum er nach der Göttinger Präsidentenabwahl über eine Änderung des Hochschulgesetzes nachdenkt.