Warum Wissenschaftler gerade jetzt optimistisch bleiben müssen
Inmitten von Krisen, Rechtsruck und Budgetkürzungen liegt eine unerwartete Chance: Die Wissenschaft wird von der Gesellschaft mehr gebraucht denn je. Eine Anleitung zum optimistischen Handeln.

Dieses Bild macht sich die KI beispielhaft von einer Gruppe optimistischer Wissenschaftler.
ES IST PARADOX: In einer Zeit, in der Wissenschaftler in Deutschland jede Menge Anlass haben, pessimistisch in die Zukunft zu blicken, ist ihr Optimismus so sehr gefragt wie lange nicht.
Eine unvollständige Liste von Gründen, pessimistisch zu sein: die absehbar bis nächsten Sommer dauernde vorläufige Haushaltsführung im Bund mit entsprechend ungewissen Perspektiven für bestehende Förderprogramme und neue Großvorhaben wie die Deutsche Agentur für Transfer und Innovation. Ein nur eingeschränkt strategiefähiges Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Drohende Nullrunden und Rechtsdruck
Oder auch: Der Streit um Wissenschaftszeitvertragsgesetz, der jetzt bis in die nächste Legislaturperiode schwelen könnte. Die Meldungen über drohende Nullrunden oder gar reale Kürzungen in den Hochschuletats mehrerer Länder. Die Migrationsdebatte, die auch die Offenheit der Hochschulen bedroht. Überhaupt die Diskursverschiebung nach rechts, die besonders Disziplinen wie die Klimaforschung oder Genderwissenschaften infrage stellt.
Und das sind nur ein paar der wissenschaftsspezifischen Sorgenthemen. Hinzu kommen die internationalen Eskalationsspiralen, die Angst vor einer weiteren Ausweitung von Krieg und ...
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Kommentare
#1 - Lieber Herr Wiarda, es ist zwar noch nicht Weihnachten,…
Ihr Wort in der Wissenschaften Ohr! �
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