Wenig Neues, aber mehr davon
Kurz vor der Sommerpause verhandeln Bund und Länder über die Details des künftigen Professorinnenprogramms. Der erste Entwurf bietet kaum Überraschungen und trotzdem ein paar gute Ideen.

Foto: Leo Hidalgo: " Research ", CC BY-NC 2.0
HEUTE TAGEN DIE Staatssekretäre von Bund und Ländern in der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK), und unter Top 3 verhandeln sie einen heiklen Punkt: die Fortsetzung des Professorinnenprogramms. Heikel insofern, weil es sich um eine Initiative handelt, die in der Vergangenheit parteiübergreifend hoch gelobt wurde. Und weil es gleichzeitig doch etwas wenig wäre, einfach nur ein "Weiter so" zu beschließen. Heikel auch deshalb, weil das Programm zum 31. Dezember 2017 ausläuft und eine neue Vereinbarung den Zeitraum vom 01. Januar 2018 abdecken soll, was schon politisch, vor allem aber organisatorisch nicht ganz einfach werden dürfte angesichts der bevorstehenden Bundestagswahl.
Entsprechend groß ist die Motivation aller Akteure, zu einer Einigung zu kommen, will sich doch keiner vorwerfen lassen, beim Thema Gleichstellung auf der Bremse zu stehen. Schon, als die GWK im April zwar die Fortsetzung beschloss , aber eben erst nach der Bundestagswahl, kritisierte der grüne Wissenschaftsexperte Kai Gehring: Die Bundesregierung habe bei dem Ziel, bessere Bedingungen für Frauen in der Wissenschaft ...
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