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Krise bei Hochschulstart.de: Politik will offenbar handeln

Die ehemalige ZVS produziert seit Jahren eine Panne nach der anderen. Nach dem jüngsten Fiasko bei der Online-Studienplatzvergabe planen die Kultusminister Konsequenzen. Am Mittwoch treffen sich ihre Amtschefs zur Sondersitzung.

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Artikelbild: Krise bei Hochschulstart.de: Politik will offenbar handeln

DIE KRISE DER STIFTUNG für Hochschulzulassung (SfH) ist so ernst, dass die Wissenschaftsministerien offenbar endlich zu tiefgreifenden Veränderungen bereit sind. „Wir haben eine Menge Zeit verloren und brauchen jetzt eine Zäsur“, sagt die Brandenburger Staatssekretärin Ulrike Gutheil, die Ende November zur Stiftungsratsvorsitzenden der SfH gewählt worden ist.

Die Stiftung vermittelt unter dem Label „ Hochschulstart.de “ hunderttausende Studienbewerber auf Studienplätze. Über die tiefgreifenden Probleme der Stiftung hatte ich wiederholt berichtet, zuletzt im September . Gutheil, ehemalige Kanzlerin der Technischen Universität Berlin, gilt nun als treibende Kraft hinter der neuen Entschlossenheit der KMK, in der Dortmunder Hochschulstart-Zentrale aufzuräumen. An diesem Mittwoch hat die Kultusministerkonferenz zu einer Sondersitzung eingeladen, die sogenannte Amtschefskommission „Qualitätssicherung in Hochschulen“ berät über die Zukunft von „Hochschulstart.de“.

Seit Jahren läuft die Stiftung ihren eigenen Ankündigungen hinterher. Die Anbindung der Hochschulen an die vor sechs Jahren (schon damals mit erheblicher Verspätung) gestartete Online-Studienplatzvergabe DoSV klappt weiter nur zögerlich. Im Sommer hatte die Stiftung den Wissenschaftsministern der Länder mitgeteilt, dass sie voraussichtlich erst zum Wintersemester 2020/21 alle relevanten Hochschulen in Deutschland erreichen wird. Damit wird das ursprüngliche Ziel, bereits 2018/19 alle in Frage kommenden Hochschulen mit möglichst allen örtlich zulassungsbeschränkten Einfach- und Mehrfachstudienangeboten einzubinden, deutlich verfehlt.

Zum aktuellen Wintersemester nutzten zwar 129 von schätzungsweise 175 möglichen Hochschulen DoSV, die Zahl der angeschlossenen Studiengänge beträgt mittlerweile 1080. Was auf den ersten Blick gar nicht schlecht aussieht, erweist sich auf den zweiten jedoch als Fiasko: Es gibt deutschlandweit mehr als 4000 Studiengänge, die eigentlich bis 2018 flächendeckend ins DoSV eingebunden werden sollten. >>


Fast zehn Jahre Verzögerung

Das 2009 initiierte „Dialogorientierte Serviceverfahren“ (DoSV) sollte das sich jährlich wiederholende bundesweite Zulassungschaos bei der Studienplatzvergabe beenden: Keine Bewerber mehr, die monatelang auf eine Zusage warten und dann mitunter anderswo leer ausgehen, während anderswo Plätze frei werden.

15 Millionen Euro spendierte Bundesregierung für die Entwicklung einer Software, die international Standards setzen sollte.

Inzwischen ist klar, dass DoSV ...

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Kommentare

#1 -

frodo | Mi., 13.12.2017 - 09:02
Bei aller Kritik an der Stiftung darf man eines nicht vergessen, die Stiftung bzw. früher die ZVS war bzw. ist nicht Herr des Verfahrens. Früher waren die 16 Bundesländer für die Rahmenbedingungen verantwortlich. Die ZVS setzte die Beschlüsse der 16 Bundesländer um. Nachdem die FDP und CDU erfolgreich die Umwandlung der funktionierenden ZVS in ein Moloch Stiftung umgewandelt hat, konnte das Ganze nicht funktionieren. Schon allein der Wasserkopf aus je 16 Vertretern von Ländern und Hochschulen lässt ein effektives Arbeiten nicht zu. Seitens der Politik war dies wahrscheinlich auch nicht gewünscht. Die ZVS hatte ein bis zum WS10/11 ein funktionierendes ...

#2 -

Egal | Mi., 13.12.2017 - 10:31
@ Frodo:



Das Problem der SfH (bzw. Ex-ZVS) ist nicht, dass es in der Stiftung keine Ideen oder Überlegungen für sinnvolle Zulassungsverfahren gäbe. Das Problem der SfH ist die Leitung, die kein Interesse an guten Zulassungsverfahren und keine Lust auf Service bzw. Dienstleistung für die Hochschulen und kein sachliches Verständnis für Projekt- und Organisationsmanagement hat.

Vielmehr hat die Leitung der SfH Lust auf sinnlose Dienstreisen (immer zwingend mit Übernachtung), Messebesuche zur eigenen Belustigung und Intrigenspiele innerhalb der SfH.



Solange wie die Leitung der SfH nicht ausgetauscht wird, wird die SfH Projekte wie das DoSV (1.0 oder 2.0) nicht ordentlich geregelt ...

#3 -

Anonym | Mi., 13.12.2017 - 14:17
Man darf auch daran erinnern, dass Herr Bade ursprünglich wohl nicht für den Posten als Geschäftsführer vorgesehen war und sich diesen gerichtlich erstreiten "musste". Wann ist eigentlich dessen Pension fällig?

https://www.derwesten.de/staedte/dortmund/zvs-direktor-ulf-bade-kaempft-um-seinen-job-id3995278.html

#5 -

frodo | Mi., 13.12.2017 - 01:00
Sehr geehrter Herr Dr. Wiarda,

herzlichsten Dank für Ihre Mühen und Recherchen!



@Egal:



Bade ist ist schlicht eine Fehlbesetzung. Er repräsentiert weder die Intereßen der Hochschulen noch die seines Ladens. Seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden regelmäßig von ihm hintergangen. Statt an einem Strang mit seinen Kolleginnen und Kollegen zu ziehen führt er lieber Grabenkämpfe aus. Kommunikation zwischen der Stiftung in Dortmund und Berlin wird durch den Entwicklungsleiter unterbunden. Die Personalfluktuation bei der Stiftung ist Indiz dafür.



Was die ITSO betrifft, muß man wissen, daß sie sich viel stärker aktiv integriert als es der Stiftung (außer Bade) lieb ist. Der genannte ...

#6 -

Kant | Mi., 13.12.2017 - 21:50
Mit Spannung habe ich Ihren Artikel gelesen und bin komplett fassungslos. Die Zeit ist nun wirklich reif für weitreichende Konsequenzen. Die Politik muss endlich handeln und diesen Maschenschaften einen Riegel vorschieben. Hoffentlich trägt Ihre unermüdliche Arbeit bald Früchte und andere Medien (Tageszeitschriften, Nachrichtensender) nehmen Ihren Appell auf. Die Menschen müssen informiert und aufgeklärt werden. Die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden!

#7 -

Kollega | Do., 14.12.2017 - 00:12
Sehr geehrter Herr Wiarda,







es freut mich sehr, dass Sie sich so engagiert für hochschulstart.de interessieren. Ich frage mich nur, welche Ziele Sie mit dieser tendenziösen Darstellung verfolgen. Die Stiftung leistet gute Arbeit, und die Darstellung unseres Chefs ist Rufmord. Man muss seinen Chef nicht lieben, aber die Leistungen sollte man anerkennen: Ich habe noch nie so einen fairen und den Mitarbeitern zugewandten Chef erlebt. Ohne seinen Einsatz wären wir längst nicht so weit, wie wir sind. Ich glaube, hier die Meinung der allermeisten meiner Kollegen wiederzugeben. Das sollte wohl auch mal gesagt werden.

#9 -

Nutzer | Do., 14.12.2017 - 08:33
Sehr geehrter Herr Wiarda,

dass es bei einem so komplexen Verfahren wie der Studienplatzvergabe mit so vielen Beteiligten - und da spreche ich nicht nur von 16 Bundesländern sondern auch von den Hochschulen bei denen es manchmal eben schwer fällt sich auf Neues einzustellen. Die Stiftung und in Person den Geschäftsführer Dr. Bade an den Pranger zu stellen halte ich schlichtweg für bodenlos. Es ist immer einfach für ein Versagen einen Schuldigen auszumachen. Ich als Hochschulvertreter kann Ihnen nur sagen und mich damit Kollega anschließen - ohne Dr. Bade und eine Mitarbeiter*innen wäre das Verfahren noch lange nicht dort wo ...

#10 -

HS-Nutzer | Do., 14.12.2017 - 08:54
Die SfH leidet unter ihrer Leitung. Gerade im Dialog mit den Universitäten sind die "normalen" Mitarbeiter deutlich angenehmer als die Leitung. Das Auftreten der Leitung war in den letzten Jahren hingegen eher von Überheblichkeit und Desinteresse geprägt. Und wirkliches Verständnis für die Interessen der Unis hat die Leitung nie gehabt- was "normale" SfH-Mitarbeiter auch unter der Hand immer wieder bestätigen.

#11 -

Jan-Martin Wiarda | Do., 14.12.2017 - 10:38
Liebe Leserinnen und Leser,



ein Hinweis in eigener Sache: Ich erhalte heute Morgen zum Teil vom Ton her unangemessene anonyme Kommentare, die ich in dieser Form nicht veröffentlichen werde. Ich bitte Sie alle um die nötige Sachlichkeit selbst bei diesem schwierigen Thema.



Auch bitte ich diejenigen, die eine andere Sicht auf die Stiftung und ihre Arbeit haben, diese sehr gern zu äußern, jedoch das Raunen über die angeblichen Ziele meiner "tendenziösen Berichterstattung" einzustellen. Es ist an der Zeit, die Missstände um die Stiftung für Hochschulzulassung aufzuarbeiten und diesen Prozess von außen journalistisch zu begleiten. Dabei müssen sich Personen, die seit ...

#12 -

Ebling | Do., 14.12.2017 - 11:10
Für mich ist es kein Vorteil des Internets, dass man anonym und damit ohne weitere Konsequenzen denunzieren kann, wie dies leider einige der Kommentatoren genüsslich tun.

Und es ist immer wieder leicht wie der Blogger den Finger von außen in die Wunde zu legen und all das, was man – auf welchem Weg auch immer – an mehr oder weniger richtigen Informationen erhalten hat, zulasten einer einzelnen Person, hier des Geschäftsführers der Stiftung, zu verwenden.



Daher sollte, siehe den Kommentar von Frodo, bei allem Verbesserungsbedarf innerhalb der Stiftung, der Blick auf die eigentlichen Probleme und deren Historie gerichtet werden. Frodo ...

#13 -

Jan-Martin Wiarda | Do., 14.12.2017 - 11:17
Liebe/r Ebling,



ich stelle Ihren Kommentar online, auch wenn er wiederum eigentlich bereits jenseits Grenze der Sachlichkeit ist. Eine "aufmerksamkeitsheischende einseitige Berichterstattung eines Bloggers" kann ich ebenso wenig sehen wie eine Zuschreibung der alleinigen Verantwortung zulasten des Geschäftsführers. Im Gegenteil betone ich die Rolle der verschiedenen Beteiligten. Es ist nicht sachdienlich, journalistische Arbeit, die einem nicht passt, als "einseitig" abzutun. Das funktioniert auch als Abwehrstrategie nicht wirklich.



In diesem Sinne erneuere ich meine Bitte, sachlich zu bleiben.



Beste Grüße

Jan-Martin Wiarda

#14 -

Anonymus | Do., 14.12.2017 - 11:18
Schade, hätte eine interessante Diskussion werden können. Leider sind persönliche Befindlichkeiten wichtiger als Sachthemen. Vielleicht sollten sich a l l e Beteiligten einmal fragen, warum die Situation dermaßen eskaliert. Es geht schon lange mehr um die Sache, sondern wie kann den Gegner möglichst schlecht darstehen lassen. Hier sind alle gefragt und man sollte sich endlich wieder den Sachthemen widmen und nicht ständig Forderungen aufstellen, die so nicht erfüllbar sind. Aber Politiker und Funktionäre leben in ihrer eigenen Welt, fernab der Realität.

#15 -

Thomas | Do., 14.12.2017 - 11:22
Ich kann den Kommentar von Ebling nur voll und ganz unterstützen. Allerdings ein kleiner Kommentar sei noch erlaubt: in diesem Land herrscht meiner Meinung nach freie Meinungsäußerung. Dann muss man es auch als Blogger akzeptieren, wenn vielleicht nicht so freundliche Gegenkommentare zur eigenen Berichterstattung gepostet werden. Die einfach so zu selektieren, halte ich persönlich für fragwürdig!

#17 -

Bunke | Do., 14.12.2017 - 11:47
Herr Bade hat Hochschulzulassung nie als Geheimsache behandelt. Vielmehr hat er seine Vorstellungen immer wieder in Fachzeitschriften publiziert. Es wäre nützlich, im Blog eine Sammlung einschlägiger Links zusammen zu stellen, damit Leserinen und Leser die authentische Position des Angegriffenen erkennen können. Da käme dann - für viele überraschend - eine Zielsetzung zum Vorschein, die sich an der Lebenswelt von rund 500.000 jungen Menschen orientiert. Leider wurden Bades Vorstellungen von Hochschulvertretern und Landespolitikern weder innerhalb noch außerhalb der Stiftung je aufgegriffen. Eine öffentliche Diskussion von Bade mit Wiarda und je einem Vertreter von HRK und KMK fände ich spannend. Ein neutraler ...

#18 -

EmCe-Teil1 | Do., 14.12.2017 - 13:47
Lieber Herr Wiarda,

sie kratzen viele Themen an und formulieren sie so, dass es jemandem, der nicht tagtäglich / persönlich mit Hochschulen, den Softwarehäusern oder der SfH zutun hat, sie leicht missverstehen könnte. Ob dies Berechnung, Absicht oder Zufall ist, lass ich mal dahingestellt.

Dazu ein paar Punkte:

Sie schreiben, dass es mit dem achsotollen DOSV keine wartenden Bewerber mehr geben würde, die ggf. leer ausgehen oder erst nach langwierigen Nachrückverfahren endlich zum Zuge kommen. Sie schreiben jedoch mit keinem Wort über die bisherigen Erfahrungen von teilnehmenden Hochschulen und beispielsweise von der Tatsache, dass auch nach "erfolgreicher DOSV-Teilnahme" die Hochschulen ...

#19 -

EmCe-Teil2 | Do., 14.12.2017 - 13:48
...Die Hochschulen haben seit Langem das Recht, zu entscheiden, mit welchem CM-System sie den gesamten StudentLifeCycle bedienen wollen. Und diese Entscheidung treffen sie frei und selbstständig für oder gegen die HIS. Weil die Hochschulen von ihrem Recht Gebrauch machen, sich zu kaufen, was sie wollen, kann in keinster Weise die Rede von Chaos oder Wildwuchs sein, sondern einfach das Gesetz des Marktes und der Produkte. Und da setzen sich die einen durch und die anderen nicht. Wieso fragen Sie nicht mal Hochschulen, welche Probleme sie haben um mit alter HIS Software und dem Converter der SfH am DOSV teilzunehmen? Wieso ...

#20 -

Jan-Martin Wiarda | Do., 14.12.2017 - 14:04
Liebe/r EmCe,



vielen Dank für Ihren Beitrag, der mir noch einmal deutlich macht, wie überfällig eine ausführliche Berichterstattung zu dem Thema ist. Sie haben Recht, dass ich in meinem bereits sehr umfangreichen Artikel viele Themen und Sachverhalte nur anreißen konnte und womöglich dabei auch welche, die es verdient gehabt hätten, nicht ausreichend berücksichtigt worden sind. Darum freue ich mich, dass Sie viele Punkte ergänzen, die ich mir sicherlich noch einmal genauer anschauen werde. Bzw: Viele der Punkte, die Sie aufwerfen, habe ich in meiner jahrelangen Berichterstattung zum Thema bereits ausführlich behandelt, was sie nicht unwichtiger macht.



Der Reformbedarf in Sachen ...

#21 -

Frage | Do., 14.12.2017 - 15:47
Eine Frage an Herrn Wiarda: Wer war denn eigentlich dafür verantwortlich, dass das über Jahrzehnte gut funktionierende ZVS-Verfahren (Auswahlverfahren und Verteilungsverfahren) abgeschafft wurde? Habe damals selbst meinen Studienplatz darüber bekommen und die spätere Entwicklung nicht mehr verfolgt.

#22 -

Really Nobody | Do., 14.12.2017 - 20:45
Äußerst interessant und sehr informativ, für eine/n Beschäftigte/n der SfH, diesen Bericht und all die Kommentare zu lesen - das ganze Ausmaß des Wahnsinns bekommt man im Arbeitsalltag zwar täglich zu spüren, aber die Gedanken, die um das alltägliche Chaos kreisen, gepaart mit der ständigen Überlegung, es der kompletten mittleren, äußerst kompetenden Führungsebene der vergangenen zwei Jahren besser gleichzutun und das Beschäftigungsverhältnis beenden/lassen (der verbliebenen Inkompetenz würde dies natürlich niemals in den Sinn kommen), kann man selbst gar nicht so konkret in der Form auf den Punkt bringen. Nachdem sich nun jedoch alle über alles und jeden ausgelassen haben - ...

#23 -

XXL | Fr., 15.12.2017 - 08:51
Die Tatsache, dass bereits 2010 das nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerium mit juristischen Winkelzügen versucht hat, den Stelleninhaber aus dem Amt zu drängen, daß er aber dennoch als Geschäftsführer der Stiftung einstimmig gewählt wurde, spricht wohl kaum gegen den Stelleninhaber.

Es nährt aber den Verdacht, dass vorrangig anderweitige Interessen bei der Stellenbesetzung wie auch in Bezug auf die laufende Arbeit die entscheidende Rolle spielen.

Bleibt nur zu hoffen, dass ernsthafter, an Fakten orientierter Journalismus, nicht tatsächlich durch unterstellende Polemik ersetzt wird.

#25 -

Sonne | Fr., 15.12.2017 - 10:41
Sehr geehrter Dr. Bade,

nachdem ich nun diesen Blog-Eintrag selbst gelesen haben kann ich ihre kleinen persönlichen Ausfälle auf der "Weihnachtsfeier" zum Eintrag nicht mehr nachvollziehen. Herr Wiada sagt sicher ein paar kritische Dinge aber die sind ja auch nicht nur gegen sie gerichtet. Und die Kritik an der Arbeit von ihnen ist auch nicht ganz falsch und ich fände es gut, wenn sie neben den persönlichen Angriffen gegen ehemalige Kollegen und Herrn Wiada auch sachliche Argumente erzählen könnten. Entweder intern oder eben auch hier, damit man sich ein sachliches Bild machen kann.

wenn man jedoch ihre Darstellung auf der ...

#26 -

Personalrat | Fr., 15.12.2017 - 13:18
Sehr geehrte Mitschreiber, sehr geehrter Herr Wiarda,



hinsichtlich der positiven Ansätze und der konstruktiven Kritik bedanken wir uns bei denen, die sich unterstützend mit der Thematik „Hochschulstart.de“ auseinandersetzen.

Leider halten sich jedoch diese positiven Ansätze innerhalb dieses Blogs und den anhängenden Kommentaren in Grenzen und aus der Sicht des Personalrats zielen die Inhalte viel zu sehr darauf, ein bestimmtes Ergebnis herbeizuführen. Darüber hinaus halten wir einen Journalistenblog für den falschen Ort, um solche Inhalte zu besprechen. Die Personalversammlung oder persönliche Gespräche wären aus Sicht des Personalrats adäquate Möglichkeiten.

Dem Personalrat ist daran gelegen, dass alle Beteiligten sich hinterfragen, denn am ...

#27 -

Jan-Martin Wiarda | Fr., 15.12.2017 - 23:56
Auch wenn ich dem Personalrat in seiner Einschätzung von außen betrachtet nur teilweise zustimmen kann, möchte ich seine Wortmeldung zum Anlass nehmen, die Diskussion an dieser Stelle zu schließen. Ich denke, die verschiedenen Positionen und Sichtweisen vor allem innerhalb der Stiftung sind deutlich geworden. Leider konnte ich eine Reihe von Kommentaren wegen der darin enthaltenen Unterstellung niederer Motive oder sonstiger persönlicher Herabsetzungen verschiedener Personen (einschließlich meiner selbst) nicht freischalten, was mir nie zuvor in diesem Blog passiert ist. Insofern bedaure ich die Diskussionskultur an der Stelle ein wenig. Ich werde die weitere Entwicklung in der Stiftung und um die Stiftung ...

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