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Wie wir unser Bildungssystem in die Zukunft navigieren

Künstliche Intelligenz, das Internet der Dinge, lernende Maschinen und die Automatisierung verändern unsere Gesellschaft. Darum müssen wir unsere Schulen verändern. Ein Gastbeitrag von Denise Feldner.

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Artikelbild: Wie wir unser Bildungssystem in die Zukunft navigieren

Foto: Pixabay/geralt

DIE VIERTE INDUSTRIELLE REVOLUTION fordert von uns, unser Bildungssystem kreativ zu reformieren. Ein zukunftsorientiertes Verständnis von Schule, Studium und Ausbildung bedingt den strategischen Einsatz des "Internet of Things" und der künstlichen Intelligenz, um die Menschen auf die Anforderungen vorzubereiten, die zukünftige Jobs von ihnen verlangen werden. Doch was bedeutet das konkret?

Zunächst müssen Bundes- und Landesregierungen mit den Schulen, Berufsschulen, Universitäten, Weiterbildungseinrichtungen und Unternehmen in einen offenen Dialogprozess einsteigen, um zu klären, mit welchen Qualifikationen wir unsere Weltmarktposition in Wissenschaft und Wirtschaft erhalten können. Als Vorbild kann hier die Strategie " Bildung in der digitalen Welt " dienen, die die Kultusministerkonferenz erarbeitet hat.

Aus diesem auf Dauer angelegten Dialogprozess könnte ein bundesweiter "Kompetenznavigator" entstehen, der nach dem Vorbild des SkillsFramework der Regierung in Singapur international und sektorenübergreifend aufgestellt sein sollte. Ziel wäre eine Informationsplattform für Daten über Entwicklungen, Tendenzen und Bedarfe. Aus der Vernetzung dieser Informationen ergeben sich aktuelle Karrierewege und Kompetenzen. Eine solche Agenda wäre die Plattform für alle Bildungseinrichtungen.

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Kommentare

#2 -

Bobos erster T… | Di., 26.12.2017 - 10:21
Die Veränderung des Bildungssystem sollte nicht auf Angst beruhen. Das höre ich aber auch aus diesem Artikel wieder heraus. Wir müssen uns anpassen, auf dass wir hier in Deutschland nicht untergehen... Ich vermisse die Vision. Warum lohnt es sich, da vorweg zu rennen?



Für die Unis und vielleicht für die Oberstufe mag Eile geboten sein. In den Jahren davor sollte man die Schüler aber ersteinmal intensiv fördern, dass sie sich kreativ und philosophisch entfalten können. Wir brauchen in erster Linie starke Charaktere und keine leistungsgetrimmten Roboter um die Transformation in die digitalisierte Gesellschaft sinnhaft zu meistern.

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