Wenn man Begabtenförderung richtig macht, ist es Breitenförderung
Morgen starten Bund und Länder "Leistung macht Schule!". Die Initiative könnte zum bildungspolitischen Aufbruchsignal werden.

Weblibas: " Schulklasse Unterricht.jpg ", CC BY-SA 4.0
MIT BEHAUPTUNGEN, etwas sei noch nie da gewesen, sollte man vorsichtig sein. Irgendwer protestiert sonst garantiert: Kalter Kaffee, gab es schon. Doch im Falle der Bund-Länder-Initiative, die Bundesbildungsministerin Johanna Wanka und ihre Kollegin Stefanie Hubig aus Rheinland-Pfalz morgen vorstellen, könnte der Superlativ tatsächlich passen. In der Presseeinladung von Kultusministerkonferenz und BMBF steht etwas unrund, Ziel von "Leistung macht Schule!" (man beachte das Ausrufezeichen) sei es, "die schulischen Entwicklungsmöglichkeiten von begabten Schülern im Regelunterricht zu verbessern."
Machen wir es konkreter: In den nächsten fünf Jahren werden 300 Schulen bundesweit ausprobieren, mit welchen Methoden sich das Potenzial besonders schlauer Schüler besonders gut entdecken und fördern lässt. Und zwar nicht, indem man einige von ihnen in Spezialschulen steckt. Sondern indem sie in ihrer normalen Umgebung bleiben. Begleitet werden die Lehrerkollegien von einem Verbund von 28 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die beobachten, beraten, auswerten. Mit dem Ziel, dass in den zweiten fünf Jahren die Erkenntnisse von den Pilotschulen auf die über 30.000 Schulen in Deutschland überspringen können. >>
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