Verlobung an der Leine
Im ExStra-Wettbewerb könnte es neben Berlin eine zweite Verbundbewerbung um den Exzellenzstatus geben: aus Hannover. Nächste Woche sind die Absichtserklärungen fällig. Wer in welchen Konstellationen an den Start gehen will. Ein Überblick.

Foto: Christian Weidinger: "Connection", CC BY-NC-ND 2.0
DIE ÜBERRASCHUNG KOMMT aus Hannover. Bis nächsten Mittwoch, 12 Uhr müssen die dafür in Frage kommenden Universitäten dem Wissenschaftsrat mitteilen, ob sie sich um den Status einer "Exzellenzuniversität" bewerben – und ob sie allein oder im Verbund antreten wollen. Lange sah es so aus, als würden die Berliner Universitäten den einzigen Verbund im Exzellenzstrategie-Wettbewerb bilden. Doch wenige Tage vor der Deadline bestätigt Volker Epping, Präsident der Universität Hannover: "Ja, wir reichen eine Absichtserklärung in der Förderlinie Exzellenzuniversitäten ein, und zwar zusammen mit der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH)."
Voraussetzung für eine Bewerbung in der sogenannten 2. Förderlinie "Exzellenzuniversitäten" sind zwei bzw. für Verbünde drei zuvor bewilligte Exzellenzcluster (das ist die sogenannte 1. Förderlinie). Insgesamt 88 Cluster-Antragsskizzen hatte das international besetzte Expertengremium bereits Ende September 2017 für die Endrunde ausgewählt . Sie stammen von 41 Universitäten, die nun – ebenfalls bis Mittwoch, 12 Uhr, aber bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) – die Cluster-Vollanträge einreichen müssen. Der Berliner Verbund ...
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Kommentare
#1 - Lieber Herr Wiarda,vielen Dank für den aufschlussreichen…
vielen Dank für den aufschlussreichen Bericht. Ich kann an der Zusammenarbeit der Hannoveraner Universitäten jetzt nichts Spektakuläres Erkennen. Die Kooperation in Hannover ist doch quasi aus der Not heraus geboren, weil die MHH für ihre Attraktivität in Forschung und Lehre eben einer Zusammenarbeit mit weiteren vornehmlich naturwissenschaftlicher Fakultäten bedarf. Aber vielleicht ist das Spektakulärste auch einfach die Erkenntnis, dass die Eigenständigkeit medizinischer Hochschuleinrichtungen erhebliche Vorteile mit sich bringt, gegenüber den formalen Fakultätslösungen beispielsweise in NRW.
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