Warum Karliczek kein regelmäßiges Plus beim Hochschulpakt will
Für Spektrum.de habe ich Anja Karliczek zur Wissenschafts- und Hochschulpolitik befragt. In dem Interview, das heute ebenfalls veröffentlicht wird, betont die Ministerin die Bedeutung der Wissenschaftskommunikation, um Wissenschaft und Gesellschaft enger zu verknüpfen.
Ausführlich äußerte sich Karliczek zur künftigen Wissenschaftsfinanzierung. Besonders in der Wissenschaft werde es in den kommenden Jahren nicht in erster Linie um zusätzliches Geld gehen, "sondern um die Frage, ob die Schwerpunkte noch die richtigen sind". Zusätzliche Mittel kündigte die Ministerin unter anderem für die Forschungsoffensiven im Bereich der Künstlichen Intelligenz oder für die geplante Agentur für Sprunginnovationen an. Zugleich betonte sie jedoch: "Wir haben innerhalb von 12 Jahren den Haushalt meines Ministeriums veranderthalbfacht. Es ist klar, dass das in der Geschwindigkeit nicht weitergehen kann."
Konkret sagte die Ministerin in Bezug auf die anstehende Verlängerung des Paktes für Forschung und Innovation (PFI), hier werde es "auch neue Schwerpunkte geben müssen und neue Formen der Rechenschaftslegung." Über den PFI werden die außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie Helmholtz und Max Planck finanziert.
Zur Neugestaltung des Hochschulpakts sagte Karliczek, ein jährliches garantiertes Plus wie beim PFI passe nicht "zur Logik dessen, was wir vorhaben." Im Hochschulpakt gibt der Bund jedes Jahr eine Milliardensumme für ...
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