Geld sucht Basis
Heute treffen sich die Staatssekretäre von Bund und Ländern, um über die Architektur des künftigen Hochschulpakts zu verhandeln. Bei den Unterhändlern steigt die Spannung.

Foto: Rudy u. Peter Skitterians / Pixabay - cco
ZWEIMAL IM MONAT verschickt Anja Karliczek einen Newsletter. " Über die Schulter geschaut " heißt der, und er berichtet, so Karliczek, über "meine Arbeit als Ministerin und Bundestagsabgeordnete".
Hier versucht sich die Ministerin selbst an dem, was sie sonst regelmäßig von der Wissenschaft verlangt: das, was sie tut, so zu erklären, dass auch Nicht-Experten verstehen können, warum es für sie wichtig ist.
Den letzten Absatz ihres aktuellen Newsletters widmete Karliczek vergangene Woche der Bildung und der Forschung. Auch hier stünden 2019 große Veränderungen bevor, schrieb sie: "der Digitalpakt, die berufliche Bildung, das Aufstiegs- bzw. Meister-BAföG, die BAföG-Novellierung, das Berufsbildungsgesetz und auch die Mindestausbildungsvergütung", wobei das nur "einige der Schlagwörter" seien, die in den kommenden Monaten noch wichtig sein würden.
Einige in den Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen dürften sich angesichts des kurzen Jahresausblicks die Augen reiben. Und zwar nicht so sehr wegen der Überzahl an Berufsthemen, sondern vor allem wegen dem, was Karliczek nicht erwähnt. Kein Wort zu den Entscheidungen, die – sollten sie wie erwartet fallen – 2019 mit Abstand die meisten Milliarden bewegen werden: Hochschulpakt, Pakt ...
Sie sehen die gekürzte Fassung dieses Artikels
Der volle Zugang zu Artikeln, die älter sind als vier Wochen, ist nur für registrierte Unterstützer des Wiarda-Blogs vorgesehen.
Neuen Kommentar hinzufügen