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All that glitters is not gold

Der Zulassungsskandal an US-Eliteunis zeigt auch: Wer die Stärke des amerikanischen Hochschulsystems begreifen möchte, sollte jenseits von Harvard und & Co blicken. Von Jeffrey Peck.

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Artikelbild: All that glitters is not gold

Jeffrey Peck. Foto: privat.

Der Skandal über die bevorzugte Zulassung von reichen, jungen Leuten an US-Eliteuniversitäten, teilweise mit Celebrity -Eltern, offenbart eine sehr negative Seite des amerikanischen Hochschulsystems. Zugleich sagt er viel über das Land im Allgemeinen und insbesondere über die enge Verbindung zwischen Geld und Hochschulbildung. Die sehr hohen Studiengebühren in den USA sind in der kritischen Debatte darüber zu Recht in den Mittelpunkt gerückt.

Gleichzeitig lässt sich anhand der diesbezüglich in Deutschland geführten Diskussion ablesen, dass viele Deutsche das US-Bildungssystem nicht so gut kennen, wie sie vielleicht denken. Dass sie zumindest aber nicht ausreichend differenzieren. Zum einen ist da die aus meiner Sicht zu starke Fokussierung auf Eliteuniversitäten. Damit Sie mich nicht falsch verstehen: Die scharfe Kritik an solchen Einrichtungen ist berechtigt, keine Frage, weil Misstände angesprochen werden müssen, um sie zu ändern.

Aber wichtiger noch als die Frage nach den Eliten und ihrer Reproduktion mithilfe des Bildungssystems ist zum anderen das problematische Zusammenspiel von Geld und Geschäftemachen, vor allem in Bezug auf die Alumni-Arbeit und ...

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Kommentare

#1 -

Anonym | Mi., 03.04.2019 - 18:35
Auch wenn ich vielem in ihrem Beitrag zustimmen, so darf man doch nicht alles in einen Topf werfen: Dass private Elite-Einrichtungen horrende Studiengebühren verlangen und ihre Studierende in die Verschuldung entlassen stimmt schlichtweg nicht. Harvard, Yale, Stanford usf. verlangen nur von Kindern wohlhabender Eltern Gebühren und ermöglichen jedem, der aus einem Haushalt mit geringem Einkommen kommt, ein kostenfreies Studium, während viele der guten, staatlichen Universitäten (z.B. UCLA) dies nicht ermöglichen können. Dass viele Studierende es gar nicht erst nach Harvard, Yale und Co. schaffen ist dann ein anderes Problem.

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