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OECD macht Minister stolz

Der Industriestaaten-Club stellt Deutschland ein insgesamt gutes Zeugnis aus – und übt erneut Kritik an der unzureichenden Finanzierung der Hochschulen.

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Artikelbild: OECD macht Minister stolz

Screenshot OECD.

575 SEITEN BERICHTE Statistiken, Tabellen: Das ist das, was der Industriestaatenverband OECD unter " Bildung auf einem Blick " versteht und wenig bescheiden als "führende internationale Vergleichsstudie zu Bildungsmöglichkeiten und Bildungsergebnissen" anpreist.

Die umfangreichste ist sie damit auf jeden Fall: Alle 36 OECD-Mitgliedsstaaten und zehn weitere Länder werden mit ihren Bildungssystemen anhand zahlloser Indikatoren untersucht, die Kernfragen: Wovon hängt der Bildungserfolg des einzelnen ab, und wie vielversprechend sind Investitionen in Bildung – für jeden Menschen persönlich, vor allem aber auch für Gesellschaften als Ganzes? Heute Vormittag wurde die Studie wie jedes Jahr Anfang September veröffentlicht.

Deutschland hat in der Vergangenheit bei derartigen OECD-Vergleichen mehrfach heftige Kritik einstecken müssen, vor allem wegen seiner vor allem früher vergleichsweise niedrigen Akademikerquote. Damit indes ist es seit einigen Jahren vorbei: Das Argument, dass auf viele Berufe, für die anderswo studiert werden muss, hierzulande die duale Berufsausbildung vorbereitet, und das nicht minder qualifiziert, ist auch in der OECD-Zentrale in Paris angekommen. Gleichzeitig haben anderthalb Jahrzehnte Arbeitsmarktboom und Akademiker-Vollbeschäftigung dazu geführt, dass die Studierneigung der jungen Menschen in Deutschland ...

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