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Schnelle Hilfe, strenge Limitierungen

Angesichts der Corona-Pandemie tut auch der Bund sein Möglichstes, um Bildungsangebote aufrechtzuerhalten. Doch auch in der Krise gilt: Schulbildung ist Sache der Länder. Ein Gastbeitrag von Anja Karliczek.

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Artikelbild: Schnelle Hilfe, strenge Limitierungen

Anja Karliczek . Foto: BMBF/Laurence Chaperon.

AUCH DAS BILDUNGSSYSTEM ist im Ausnahmezustand. Die Corona-Pandemie hat die Schließung sämtlicher Bildungseinrichtungen erzwungen – allen voran der Schulen. Die Kultusministerien, die Schulträger und die einzelnen Schulen unternehmen derzeit große Anstrengungen, um Schule auch unter den aktuellen Bedingungen möglich zu machen. Darüber hinaus haben sich viele private Initiativen gebildet, die Bildung in dieser Ausnahmesituation unterstützen.

Wenn Präsenz nicht möglich ist, können digitale Lernangebote helfen. Jetzt kommt es darauf an, diese Angebote rasch auszubauen und die Infrastrukturen zu ertüchtigen. Die Bundesregierung unterstützt dies mit eigenen Initiativen.

100 Millionen Euro aus dem Digitalpakt Schule – sofort

Erstens: Wir nutzen den Digitalpakt Schule. Die Krise zwingt uns, mit Hochdruck Projekte voran zu treiben, die unter normalen Bedingungen monatelang geplant worden wären. Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, 100 Millionen Euro aus dem Digitalpakt Schule für landesweite und länderübergreifende Maßnahmen kurzfristig zu aktivieren. Projekte können vorzeitig starten, so gewinnen wir wertvolle Tage und Wochen.

Erstmals ist es möglich, nicht nur Lehr- und Lern-Infrastrukturen zu fördern, ...

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Kommentare

#1 -

scheppler | Fr., 03.04.2020 - 17:58
An anderer Stelle habe ich geschrieben:

"Man braucht wohl eine gewisse Schamlosigkeit, um als „Krisengewinnler“ die eigenen Marketingmaßnahmen als Argument ins Feld zu führen, zusätzlich staatliche Unterstützung zu fordern."

Das bezog sich auf die Forderung einer Unternehmerin, der Staat möge den kommerziellen Anbietern im Gegenzug für deren "Hetzt-alles-Corona-kostenlos"-Kampagnen Unterstützung zugestehen.



Hier möchte man sagen:

"Man braucht wohl eine gewisse Schamlosigkeit, um bei angeblicher Flexibilität und Unkonventionalität ausgerechnet wieder das HPI auszufinanzieren".



Die ganze Aktion wirkt hingegen weder flexibel noch unkonventionell. Im Gegenteil hat man den Eindruck, dass die Verbindung zwischen HPI, BMBF und Bitkom inzwischen schon recht eingespielt und alles ...

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