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Die Corona-Bildungsfrage

Anja Karliczek unterschreibt heute das 550-Millionen-Sofortprogramm für digitale Endgeräte. Gut so. Noch wichtiger: Tun die Kultusminister wirklich alles, um die Schulen auf eine zweite Corona-Welle vorzubereiten?

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Artikelbild: Die Corona-Bildungsfrage

Foto: Pixabay.

ANJA KARLICZEK lädt heute zum Fototermin. Pünktlich um 11.15 Uhr setzt sie öffentlichkeitswirksam ihre Unterschrift unter die Vereinbarung, die ihr Ministerium mit den Ländern ausgehandelt hat, "in kürzester Zeit", wie es in der Presseeinladung heißt. Tatsächlich sind nur gut sechs Wochen vergangen, seit Karliczek zusammen mit KMK-Präsidentin Stefanie Hubig erste Eckpunkte zu der 550-Millionen-Euro-Ergänzung des Digitalpakts präsentiert hatte. Damals war die CDU-Bundesbildungsministerin sogar noch optimistischer gewesen und hatte von "zwei bis drei Wochen" gesprochen, bis sie die Verwaltungsvereinbarung unterzeichnen könne.

Was schon Mitte Mai feststand: 500 Millionen kommen zusätzlich vom Bund, damit künftig alle Schüler, deren Eltern nicht selbst das Geld haben, über die Schulen einen Laptop oder Tablet langfristig geliehen bekommen können. Die Länder legen weitere 50 Millionen drauf, wobei sie auf ihren Anteil wohl alle zum Programm passenden Investitionen anrechnen können, die sie seit Beginn der Schulschließungen ohnehin bereits getätigt haben.

Zugleich waren Mitte Mai, bei der Vorstellung der Eckpunkte, viele Fragen noch offen . Vor allem, wie und bis wann genau sichergestellt werden soll, dass wirklich ...

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Kommentare

#1 -

Sabine | Mo., 13.07.2020 - 00:52
Wird alles getan? Wenn ich - von Lehrer:innen höre, dass die Angebote digitaler Fortbildungen innerhalb kürzester Zeit ausgebucht waren und nur ca. 1/4 der Interessent:innen einen Platz bekam, verstärkt das zunehmend mein Gefühl, dass man in Deutschland wieder nicht vorbereitet sein wird.

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