Nicht akzeptabel, nicht würdig
Immer noch warten notleidende Studierende auf ihr Corona-Überbrückungshilfe. Das BMBF muss jetzt Abschlagszahlungen erlauben.
DIE BESCHWERDEN häufen sich, auch in den Leserkommentar-Spalten dieses Blogs. Die von "G. Barrios" zum Beispiel: Studentin, Mutter eines einjährigen Kindes, arbeitslos. Ihr Mann: ebenfalls arbeitslos, er bekommt rund 800 Euro Arbeitslosengeld II. Sie aber nicht: "Weil ich Studentin bin." Allein die Miete koste die Familie 612 Euro. "Wir sind drei!", schreibt sie . "Und: "Das Leben ist für uns sehr schwer." Ihren Antrag auf Corona-Überbrückungshilfe hat sie am 24. Juni online hochgeladen – und wartet seitdem. Genau wie Michelle: Sie warte seit Februar auf die Bewilligung ihres BAföG-Antrags, berichtet sie , auch da ziehe sich die Bearbeitung hin. Ihren Antrag auf Corona-Überbrückungshilfe habe sie am 16. Juni gestellt. "Es kam eine Rückfrage und bis heute nichts weiter. Status immer noch in Bearbeitung."
Berichte, die sich nicht verifizieren lassen, die aber doch einen Eindruck vermitteln von der Not, in der viele Studierende stecken, die durch die Corona-Pandemie ihren Lebensunterhalt verloren haben. Für die das Bundesbildungsministerium von Anja Karliczek (CDU) nach langem Hin und Her Ende April ein Hilfspaket auflegte . Und von denen viele dennoch immer noch auf erste Auszahlungen warten.
Zentraler ...
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