BMBF verlängert Studierenden-Überbrückungshilfe bis Ende September
Die Antragstellung soll "nahtlos" weitergehen, betont Karliczeks Ministerium. Die Studierendenwerke sagen ihre Mitarbeit zu, haben aber auch eine große Forderung.

Bis zu 500 Euro können notleidende Studierende jeden Monat neu beantragen. Bild: Hamed Mehrnik / Pixabay.
DIE ÜBERBRÜCKUNGSHILFE für wegen Corona in Not geratene Studierende soll um mindestens ein halbes Jahr verlängert werden. Bislang war sie bis Ende März befristet, jetzt hat sich das Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) entschieden, sie "nahtlos" bis zum Ende des Sommersemesters 2021 weiterzuführen.
Das geht aus einem Schreiben hervor, das Karliczeks Staatssekretär, Wolf-Dieter Lukas, heute Morgen ans Deutsche Studentenwerk (DSW) geschickt hat und das mir vorliegt.
Noch vor wenigen Tagen hatte sich Karliczek auf Anfrage bedeckt gehalten und lediglich gesagt, das BMBF werde "die Situation weiter sorgfältig beobachten" und "zu gegebener Zeit" eine Entscheidung treffen über eine etwaige Fortführung der Hilfe.
Jetzt hat sich das Ministerium entschieden.
Die Bundesregierung habe den Bundestag gebeten, die Fortdauer der epidemischen Lage von nationaler Tragweite festzustellen, schreibt Lukas an DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde. Die Pandemiebekämpfung habe einschneidende Konsequenzen für die Studierenden: "Nicht nur, was die virtuelle Lehre und die Kontaktbeschränkungen angeht, sondern insbesondere auch hinsichtlich der Nebenverdienstmöglichkeiten." So sei die ...
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