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Digitale Kompetenzzentren: Was Bund und Länder vorhaben

Sie standen schon im Koalitionsvertrag, beim Corona-Bildungsgipfel im Kanzleramt wurden sie dann fest versprochen: Kompetenzzentren für die Lehrerbildung und die digitale Schulentwicklung. Jetzt liegt ein interner Bund-Länder-Entwurf zu den Details vor.

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Artikelbild: Digitale Kompetenzzentren: Was Bund und Länder vorhaben

Grafik: Gerd Altmann / Pixabay.

EIN HALBES JAHR IST VERGANGEN, seit der GroKo-Koalitionsausschuss nicht nur die Finanzierung von Lehrer-Laptops beschlossen hat, sondern auch die Einrichtung digitaler Kompetenzzentren.

Das Bund-Länder-Programm für die Lehrer-Laptops ist nach ruckelnden Verhandlungen seit kurzem am Start, doch bei den Kompetenzzentren, die schon im Koalitionsvertrag standen und dann zwei Jahre in der Versenkung verschwanden, rätselt die Bildungsszene bis heute: Wie genau sollen die eigentlich aussehen?

Erneut auf die Agenda gebracht hatte die Idee ein informeller Bildungsgipfel von Kanzlerin Merkel und SPD-Chefin Esken mit einer Abordnung von Kultusministern im Bundeskanzleramt Mitte August. Damals hieß es zu ihrer Erklärung lediglich: Die "Kompetenzzentren für digitales und digital unterstütztes Unterrichten" sollten Wissenschaftler, Didaktikexperten und Schulpraktiker besser vernetzen, bei der digitalen Lehrerbildung unterstützen und die Schulen bei Medienplanung, Unterrichts- und Personalentwicklung beraten. Informell wurden die Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung als mögliche Vorbilder genannt.

Das war's dann aber auch schon. Einzelheiten, sagte Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) Ende August, sollten bald zwischen Bund und Ländern besprochen werden. Doch seitdem: Schweigen.

Das Konzept der Staatssekretäre

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Kommentare

#2 -

Jan-Martin Wiarda | Mi., 17.02.2021 - 20:52
@David J. Green: Die Verhandlungen laufen ja noch. Das ist das übliche Hin und Her. Mal gucken, wie die Finanzierung am Ende tatsächlich ausgestaltet ist und wie transparent sie gemacht wird. Und dann wird sich sicherlich auch der Bundestag dafür interessieren. Viele Grüße!

#3 -

Kritikaster | Fr., 19.02.2021 - 12:56
Der Verfahrensablauf mit "geclusterten Forschungsverbünden" als Vorraussetzung einer möglichen Förderung, die dann im wettbewerblichen Verfahren tatsächlich verteilt wird erinnert stark an die Ausgestaltung der letzten Runde der Exzellenzinitiative an den Hochschulen. Zu kritisieren gab es an dieser bekanntlich vieles - wollen wir mal hoffen, dass man aus der Evaluation die entsprechenden Lehren zog und die offensichtlichsten Probleme bei diesem neuen Großprojekt vermeidet. Allein, mir fehlt der Glaube...

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