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Das Verfahren läuft... nicht

Die Online-Studienplatzvergabe DOSV legte einen Fehlstart in die Bewerbungsphase fürs Wintersemester hin. Doch ihr Betreiber "Hochschulstart" versichert: Ab jetzt wird die Software laufen. Die ehemalige ZVS kämpft weiter mit sich selbst und ihrer Großreform.

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Artikelbild: Das Verfahren läuft... nicht

DOSV-Startseite (Screenshot).

ES WAR EINE BILANZ, wie man sie lange nicht aus der Stiftung für Hochschulzulassung, besser bekannt unter ihrem Markennamen "Hochschulstart", gehört hatte. "Sehr positiv" sei das Verfahren zur Studienplatzvergabe für das Sommersemester gelaufen, frohlockte die kommissarische Sprecherin Kerstin Lütge-Varney, noch dazu "erstmals technisch einwandfrei und ohne Wartungsfenster".

Hinter dem Begriff "Wartungsfenster" verbarg sich in vergangenen Jahren das immer wieder teilweise oder komplette Zusammenklappen der Online-Plattform DOSV unter der Bewerberlast. So war das sogenannte "Dialogorientierte Serviceverfahren" im September 2020 drei Tage lang weder für Hochschulen noch für Bewerber erreichbar gewesen . Was für die hunderttausenden Studieninteressenten, deren Weg ins Studium zwangsläufig über eine DOSV-Bewerbung führen muss, Stress und Frust bedeutete. Und für die Hochschulen, die sie aufnehmen wollen, ebenso.

Doch ging es nach der Stiftung, so sollte all dies jetzt der Vergangenheit angehören. Die Software sei geändert worden, "um Lastspitzen zu reduzieren", erläuterte Sprecherin Lütge-Varney, auch die Hardware sei ausgebaut worden. Dazu habe Hochschulstart bei der Finanzministerkonferenz einen Nachtragshaushalt in Höhe von 950.000 ...

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Kommentare

#1 -

Edith Riedel | Di., 27.04.2021 - 11:26
Ich kann gut verstehen, dass das neue Team die Versäumnisse von Jahren (Jahrzehnten?) nicht innerhalb kürzester Zeit beheben kann. Ich wünsche den Beteiligten eine ruhige und glückliche Hand!

#2 -

EmCe² | Di., 27.04.2021 - 12:49
Es ist nicht lange her (25. und 26.3.), da haben die beiden scheidenden Geschäftsführer im Zuge ihrer "Abschiedsreden" auf der Online-Nutzertagungen genau das angekündigt: Die "Wartungsfenster" (unangekündigte, teils tagelange Offline-Zeit des Portals) sollten der Vergangenheit angehören. Da blinzelt man ein paar Mal und schwups - muss man den Hochschulen leider erneut einen "Brief" schreiben in dem man erneut Stellung beziehen muss... Den Abschied haben sie sich sicher auch anders vorgestellt.



Bei der Formulierung "Die Namen würden demnächst öffentlich gemacht. " bin ich etwas stutzig geworden, da der Nachfolger des bisherigen technischen Geschäftsführers bereits namentlich benannt wurde und sogar bereits in ...

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