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KMK-Präsidentin Prien: Lehrkräfte sind Teil der kritischen Infrastruktur

Worüber die Kultusminister heute bei ihrer außerordentlichen Schaltkonferenz sprechen werden.

DAS PRÄSIDIUM DER KULTUSMINISTERKONFERENZ (KMK) hatte es vergangene Woche so beschlossen : Heute kommen die Ressortchefs aller 16 Bundesländer zu einer außerordentlichen virtuellen Sitzung zusammen, um ihre Position abzustimmen vor dem Corona-Treffen der Regierungschefs von Bund und Ländern am Freitag.

Im Vorfeld forderte Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) die Kultusminister zu einem Bekenntnis gegen Schulschließungen auf. In der Neuen Osnabrücker Zeitung versprach sie den Ländern Unterstützung vom Bund "mit allem, was notwendig ist".

Tatsächlich schien Thüringens Bildungsminister Helmut Holter vor Beginn der KMK-Schaltkonferenz weitgehend isoliert zu sein. Der Linken-Politiker hatte mit seinem Vorstoß, nach den Weihnachtsferien an den Thüringer Schulen flächendeckend Distanzunterricht anzuordnen, Schiffbruch erlitten und daraufhin angekündigt, dass die Form des Unterrichtsbetriebs vom jeweiligen Infektionsgeschehen und dem Ermessen der Schulleitungen vor Ort abhängig sein werde – was wiederum zu heftiger Kritik geführt hatte.

Außerdem hatte Holter von der KMK verlangt, neue Empfehlungen an die Regierungschefs von Bund und Ländern zu formulieren. "Alle wissen doch, dass die Omikron-Welle kommt", sagte Holter der dpa . "Im Moment ist mir das, was auf Bundesebene läuft, zu spät."

Dennoch wollten alle Bundesländer außer Thüringen nach den ...

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Kommentare

#1 -

Markus Pössel | Mi., 05.01.2022 - 10:08
Klar, eine heikle Debatte mit Präsenz oder nicht. Was mir bei Ihrer Fremdschutz-Argumentation allerdings zu kurz kommt: Angenommen, Omikron liefe wirklich weitgehend ungehindert durch die Schulen. Dann dürfte ja ebenso wenig vermeidbar sein, dass die Kinder und Jugendlichen das Virus nach Hause tragen – und damit ja nach allem, was wir bislang wissen, mit einiger Sicherheit die Eltern anstecken. Bei denen sind schwere Verläufe leider deutlich wahrscheinlicher als bei den Kindern und Jugendlichen. Da wird der Fremdschutz dann sehr konkret, nicht abstrakt gesellschaftlich, sondern so, dass Kinder und Jugendliche im Zweifelsfalle damit rechnen müssen, ihre Eltern angesteckt und wenn es ...

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