Ein relatives Happy End für die Hochschulen
Die vergangene Woche brachte Bildung und Wissenschaft erleichternde Nachrichten – und der Bundesforschungsministerin ein persönliches Comeback.

Gebäude des Studierendenservice an der Universität zu Köln.
Foto: 1971markus , CC BY-SA 4.0 .
WENN ES SO ETWAS wie ein relatives Happy End gibt, dann haben die Hochschulen gerade eines erlebt. Relativ, weil bei einer Inflationsrate von zehn Prozent und explodierenden Energiekosten keiner wirklich glücklich sein kann. Happy End, weil noch vor wenigen Tagen die Befürchtungen groß waren, dass Bildung und Wissenschaft in der Krise – wieder einmal – den Kürzeren ziehen würden.
Am Mittwoch entschied zunächst das Kabinett über die Gas-Soforthilfe, danach standen beim Treffen der Ministerpräsidenten mit dem Bundeskanzler die großen Energie-Preisbremsen an. Seit
Wochen warnten Wissenschaftsminister und Hochschulrektoren , dass Schulen, Hochschulen und Forschungsinstitute auf keinen Fall vergessen würden dürften.
Doch während im Gesetz zur Soforthilfe und in den parallel verabschiedeten Energie-Eckpunkten der Bundesregierung Bildung und Wissenschaft explizit vorkamen, fehlten sie in den MPK-Beschlüssen vom Nachmittag. "Wirklich empörend", erregte sich Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume (CSU), "dass wieder einmal eine Chance vom Bund verpasst wurde, Klarheit in dieser so wichtigen Frage zu schaffen." Und KMK-Präsidentin Karin Prien (CDU) nannte die die "Beschlusslage trotz ...
Sie sehen die gekürzte Fassung dieses Artikels
Der volle Zugang zu Artikeln, die älter sind als vier Wochen, ist nur für registrierte Unterstützer des Wiarda-Blogs vorgesehen.
Neuen Kommentar hinzufügen