Nach Rekord-Zuschlag: DAAD und Humboldt-Stiftung wollen angekündigte Kürzungen bei Stipendien rückgängig machen
Haushaltsausschuss hatte das Budget der Austauschorganisationen überraschend deutlich angehoben. DAAD-Präsident Mukherjee: Dank an alle Unterstützer. AvH-Generalsekretär Aufderheide: Das hat den Vertrauensbruch verhindert.
DAAD und Alexander-von-Humboldt-Stiftung wollen die im Sommer angekündigten Sparmaßnahmen stoppen.
Man werde sich beim Auswärtigen Amt dafür einsetzen, sagte DAAD-Präsident Joybrato Mukherjee am Montag, dass mit den zusätzlichen Mitteln die Kürzungen bei den DAAD-Kurzzeitprogrammen, Langzeitstipendien und Lektoraten rückgängig gemacht würden.
Wie berichtet hatte der Haushaltsausschuss des Bundestages in seiner Bereinigungssitzung in der Nacht zu Freitag die Grundfinanzierung des DAAD, die über den Haushalt des Auswärtigen Amtes läuft, für das kommende Jahr um 31 auf rund 222 Millionen Euro angehoben. Damit wandelten die Haushälter einen drohenden Kahlschlag beim DAAD-Budget in in neues Allzeit-Hoch um. Zugleich beschloss der Ausschuss, die institutionelle Förderung der Alexander-von-Humboldt-Stiftung (AvH) ebenfalls deutlich zu erhöhen: um 6,5 Millionen Euro gegenüber den im Sommer bekannt gewordenen Kürzungsplänen.Womit das über das Auswärtige Amt laufende AvH-Grundbudget nächstes Jahr auf etwa 56 Millionen Euro steigt und damit knapp über dem bisherigen Hochstand von 2021 liegen wird.
AvH-Generalsekretär Enno Aufderheide sagte auf Anfrage, auch die Stiftung werde geplante Kürzungen zurücknehmen. Konkret wolle man die Entscheidung der Haushälter nutzen, um ...
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