Intelligente Gegenwehr lohnt in der Wissenschaft
In Bildung, Jugendpolitik und Wissenschaft fügen sich viele oft ins Unvermeidliche. Der Erfolg der Proteste gegen Kürzungen beim DAAD zeigt: Intelligente Gegenwehr lohnt. Die nächsten Gelegenheiten kommen.

Erfolgreicher Hilferuf: So twitterte der DAAD am 8. Juli über die drohenden Sparmaßnahmen (Screenshot).
WER IN DEN SOZIALEN MEDIEN nach dem Hashtag "#IGotFundedbyDAAD" sucht, der findet hunderte persönlicher Geschichten. Von Menschen aus aller Welt, die erzählen, wie ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes ihr Leben verändert hat.
Als Erstakademikerin aus dem globalen Süden hätte sie es sich ohne den DAAD niemals leisten können, für ihre Doktorarbeit nach Deutschland zu kommen, versichert eine junge Wissenschaftlerin aus Südostasien auf Twitter. Ein Mitarbeiter der Universität zu Köln schreibt, ohne die Unterstützung hätte er weder an der Sorbonne studiert noch in Kenia oder in Thailand gelehrt, "mein Leben im Hochschulmanagement hätte nie stattgefunden."
Und eine Professorin erinnert sich an einen "aufregenden Moment vor elf Jahren", als ein kleiner Grant vom DAAD es ihr erlaubt habe, ein Seminar mit Studierenden in Tunis zu organisieren. Darüber, wie man eine bessere Zukunft baut. "Die Realität hat hart zugeschlagen, aber der Spirit ist geblieben."
Protestbriefe an Annalena Baerbock
Der Hashtag war nur eine Reaktion, ...
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