Direkt zum Inhalt

Vier Beobachtungen, bevor die Beschlüsse kommen

Am Mittwoch wollen die Regierungschefs von Bund und Ländern neue und voraussichtlich einschneidende Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie vereinbaren.

Bild
Artikelbild: Vier Beobachtungen, bevor die Beschlüsse kommen

Teil-Lockdown in Polen. Foto: Queven / pixabay.

WENN BUNDESKANZLERIN Angela Merkel (CDU) und ihre Länderkollegen sich am Mittwoch treffen, wird der Ernst der Lage, den Merkel seit vielen Tagen betont, sich erstmals auch in den ergriffenen Maßnahmen widerspiegeln. Bei der letzten Spitzenkonferenz konnte man sich nicht des Eindrucks erwehren, dass einige Ministerpräsidenten noch immer dachten, die zweite Corona-Welle werde auf wundersame Weise von selbst abebben.

Jetzt befindet sich das Pandemiegeschehen wieder dort, wo es zu Beginn des Shutdowns im Frühjahr war. Es ist noch nicht so extrem wie im April, auch wenn die offiziellen Meldezahlen höher liegen, aber es fehlt nicht mehr viel .

Doch welche Entscheidungen sind jetzt die richtigen, und welche Schritte könnten sich als kontraproduktiv erweisen? Das Problem ist: Wir wissen es immer noch nicht genau. Außer eines: Ein totaler Shutdown wirkt immer. Doch wenn man diesen nicht beschließt, wenn man einzelne gesellschaftliche Bereiche ausnimmt, gibt es wirklich ausreichend Evidenz, dass gerade diese Bereiche nicht doch zur Virusverbreitung beitragen? Die Antwort kenne ich nicht. Aus Sicht eines Journalisten für Bildung und ...

Sie sehen die gekürzte Fassung dieses Artikels

Der volle Zugang zu Artikeln, die älter sind als vier Wochen, ist nur für registrierte Unterstützer des Wiarda-Blogs vorgesehen.

Sind Sie bereits ein registrierter Benutzer / Unterstützer?
Hier können Sie sich einloggen.

Nein, ich habe noch kein Benutzer / Unterstützer-Konto:
zur Anmeldung

Kommentare

Neuen Kommentar hinzufügen

Ihr E-Mail Adresse (wird nicht veröffentlicht, aber für Rückfragen erforderlich)
Ich bin kein Roboter
Geben Sie die Zeichen ein, die im Bild gezeigt werden.
Diese Sicherheitsfrage überprüft, ob Sie ein menschlicher Besucher sind und verhindert automatisches Spamming.

Vorherige Beiträge in dieser Kategorie


  • Eine Gefährdung der Freiheit von Forschung und Lehre

Eine Gefährdung der Freiheit von Forschung und Lehre

Die meisten Wissenschaftler bekommen kaum mit, dass die großen Wissenschaftsverlage die ganze Zeit ihre Daten abgreifen. Warum diese Ignoranz gefährlich ist und was Elsevier & Co mit all dem Tracking bezwecken wollen: ein Interview mit Björn Brembs und Renke Siems.


  • allgemeines Artikelbild - Der Wiarda Blog

Die Zahlen der Pandemie

Bedeutet das Allzeithoch bei den gemeldeten Corona-Neuinfektionen, dass die Lage bereits schlimmer ist als im Frühjahr? Der Blick in die Tiefen der Statistik zeigt: Nein, noch nicht. Aber viel fehlt nicht mehr. Und die nächsten zwei Wochen werden zeigen, wie schlimm es tatsächlich wird.


  • Große Geste, großes Raunen

Große Geste, großes Raunen

Hochschulen ohne die traditionellen Gremien? Markus Söder und sein Wissenschaftsminister Bernd Sibler wollen Bayerns Hochschulgesetz neu schreiben. Doch ihre bisherige Kommunikation der Reform ist miserabel.


Nachfolgende Beiträge in dieser Kategorie


  • Das zu Erwartende kommunizieren

Das zu Erwartende kommunizieren

Nach den Corona-Beschlüssen gestern bleiben viele Fragen offen. Und einige unbequeme Wahrheiten gehören auch angesprochen. Ein Ausblick auf die nächsten Wochen und Monate.


  • Artikelbild: Ansporn und Warnung

Ansporn und Warnung

Der Erfolg des Forscherpaares Şahin/Türeci zeigt, was möglich wäre, wenn dieses Land endlich all seine Talente unabhängig von ihrer Herkunft fördern würde. Ein Kommentar.


  • Fordern kann jeder, aufs Machen kommt es an

Fordern kann jeder, aufs Machen kommt es an

Jetzt geht's los: Die GWK hat heute grünes Licht für die neue Stiftung für Hochschullehre gegeben – schon nächste Woche kommt die erste Ausschreibung. Und was steht als nächstes an? Ein Interview mit Vorstandsmitglied Antje Mansbrügge.