ExStra: Was die heutige Ausschreibung fürs Wissenschaftssystem bedeutet. Eine erste Bilanz
So, nun ist sie also raus, die Ausschreibung für die Exzellenzstrategie , und Ernüchterung macht sich breit. Nicht weil da irgend etwas Niederschmetterndes oder Unerwartetes drinsteht, sondern weil es jetzt endlich vorbei ist mit der Mystik um die im Geheimen ausgehandelte neue ExStra. Eine Mystik, die selbst die Veröffentlichung der Verwaltungsvereinbarung überlebt hatte.
Vorbei die Spekulationen und die Kaffeesatzleserei, wie denn diese oder jene Politikeräußerung gemeint sein könnte oder wie allzu wolkige Passagen der Verwaltungsvereinbarung interpretiert werden müssen. Insofern ist Ernüchterung in diesem Zusammenhang für mich ein positiv besetzter Begriff, hat sich doch Hochschuldeutschland in den vergangenen Monaten zu häufig zu viele Gedanken gemacht über ein Programm, das, sind wir mal ehrlich, nur einen geringen Ausschnitt der gesamten Forschungsförderung bedeutet.
Jetzt kann, jetzt wird es an die Arbeit gehen, wobei auch hier zur Wahrheit gehört: Wer schlau war, hat natürlich längst vor dem heutigen Tag mit der Vorbereitung seiner Exzellenzcluster begonnen, ist schon seit Wochen und Monaten dabei, neue Verbünde zu schmieden und alte Allianzen wieder aufleben zu lassen. Andere wiederum waren schon vor heute so schlau und bleiben es hoffentlich auch weiterhin, sich nicht vom allgemeinen ExStra-Fieber anstecken ...
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