Sieht so der Großvater des Terminators aus?
Viele Menschen fürchten sich vor dem Potenzial der Künstlichen Intelligenz. Betrachtet man den gegenwärtigen Stand der Technik, kommen allerdings ganz andere Gefühle ins Spiel. Ein Essay.

Das ist Pepper. Er grüßt seine Studenten. Und das Kamerateam. Foto: Pressestelle Philipps-Universität Marburg
VIELLEICHT BIN ICH NAIV. Vielleicht sehe ich nur nicht die drohende Gefahr: intelligente Maschinen, die wie in den Terminator-Filmen die Macht an sich reißen, die danach trachten, ihre Schöpfer, uns Menschen, zu vernichten. Weil wir so beleidigend unvollkommen sind. Und weil wir doch die einzige Instanz darstellen, die die Maschinen überhaupt noch stoppen könnten.
Ein drastisches Szenario, zugegeben. Und doch eines, das so ähnlich immer häufiger auftaucht, sobald das Schlagwort "Künstliche Intelligenz" zur Sprache kommt. Und zwar, das ist das Erstaunliche, sowohl beim Smalltalk auf Parties oder in der Mittagspause als auch bei hochoffiziellen forschungspolitischen Diskussionsveranstaltungen.
Die Angst ist da. Und sie steht in einer augenfälligen Diskrepanz zu den Beschwörungen führender Wissenschaftler in Richtung Politik , Europa und speziell Deutschland drohe den Anschluss zu verlieren bei diesem entscheidenden Zukunftsthema. Im nächsten Satz enthalten diese Beschwörungen dann Firmennamen wie Google, Amazon & Co, deren Fortschritte bei der KI so gewaltig seien wie die ...
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