Direkt zum Inhalt

Wann ist wieder Schule?

Die Kitas und Schulen sind seit zwei Wochen zu, bald sind Osterferien. Und dann? Die Kultusminister wissen es auch nicht. Derzeit bleibt ihnen nur, mit mehreren Szenarien zu planen.

Bild
Artikelbild: Wann ist wieder Schule?

Foto (Symbolbild): DALIBRI, Wikimedia.

HUMOR IST in Krisenzeichen so eine Sache. Bei WhatsApp kursierte gestern die Meldung, Bayern wolle die Sommerferien verkürzen. Ziel sei, einen Teil der Corona-Schulschließung wieder aufzuholen. Angebliche Quelle, belegt per Artikel-Screenshot: der Spiegel. Doch das Nachrichtenmagazin dementierte : Der Screenshot war ein Fake. Und berichtete dafür gleich noch von einer Reihe weiterer zweifelhafter Aprilscherze, die sich gestern über die Sozialen Medien verbreiteten. Sie handelten von angeblich komplett abgesagten Sommerferien oder dem Zusammenziehen mehrerer Schuljahre.

Die seltsamen Scherze treffen auf fruchtbaren Boden. Die Eltern in Deutschland sind nervös. Wie geht es weiter mit den Schließungen von Kitas und Schulen? Wie lange müssen sie noch den kräftezehrenden Spagat proben zwischen Kinderbetreuung, Homeschooling und Homeoffice? Sozialwissenschaftler warnen zunehmend und eindringlich vor den Folgen der Ausgangsbeschränkungen für Familien .


Neuer Artikel vom 15. April 2020:

Die Entscheidung

Die Schulen sollen vom 4. Mai an schrittweise öffnen, haben heute die Regierungschefs von Bund und Ländern beschlossen. Ihrer Mindestverantwortung gegenüber Millionen Kindern und Jugendlichen sind sie damit gerecht geworden. Mehr aber auch nicht.

Mehr lesen...


Wie dringend das Informationsbedürfnis vieler Eltern wenige Tage vor dem offiziellen Beginn der Osterferien ist, lässt sich seit vorgestern auch am Nutzerverhalten auf diesem Blog ablesen. Die Leserzahlen eines drei Wochen alten Artikels (" Wenn schon schließen, dann so ") schnellten plötzlich wieder auf mehrere tausend am Tag hoch, obwohl er nichts Neues enthält. Warum? Weil die Leute offenbar wie wild das Wort "Schulschließungen" googeln.

Nach Ostern müssen die Regierungschefs Farbe bekennen

Doch so schnell werden die Kultusminister keine Klarheit schaffen können. Zwar haben gestern die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten beschlossen, die geltenden Maßnahmen der gesellschaftlichen Stilllegung bis mindestens zum 19. April zu verlängern, bis zum Ende der Osterferien in den meisten Ländern also. Doch das war zu erwarten. Ziemlich genau das hatten ...

Sie sehen die gekürzte Fassung dieses Artikels

Der volle Zugang zu Artikeln, die älter sind als vier Wochen, ist nur für registrierte Unterstützer des Wiarda-Blogs vorgesehen.

Sind Sie bereits ein registrierter Benutzer / Unterstützer?
Hier können Sie sich einloggen.

Nein, ich habe noch kein Benutzer / Unterstützer-Konto:
zur Anmeldung

Kommentare

#1 -

Thomas Oerder | Fr., 03.04.2020 - 11:21
Mein Bauchgefühl sagte mir bereits vor drei Wochen, dass es frühenstens nach den Sommerferien wieder los geht. Daran hat sich nichts geändert. Mein Bauchgefühl deckt sich mit dem beinahe täglich erklärten Ziel des Infektionsmanagements, die Zahl der Neuinfektionen für einen längeren Zeitraum unterhalb des Niveaus zu halten, das die Handlungsfähigkeit des Gesundheitssystems erhält. Eine zeitnahe Wiedereröffnung der Schulen passt da nicht ins Konzept - es sei denn man ändert das Infektionsmanagement durch ergänzende Maßnahmen. Danach sieht es aktuell aber nicht aus. Priorität hätte zudem die Wiederbelebung des wirtschaftlichen Miteinanders, denn davon leben wir. Lernen kann man vorüber gehend auch zu ...

#2 -

Edith Riedel | Fr., 03.04.2020 - 12:17
"Priorität hätte zudem die Wiederbelebung des wirtschaftlichen Miteinanders, denn davon leben wir. Lernen kann man vorüber gehend auch zu Hause - muss man sonst ja auch."



Das Lernen zu Hause funktioniert nur für Kinder aus den privilegierten sozialen Schichten. Gerade auf dem Hintergrund, dass die Korrelation zwischen sozialer Schicht und Bildungserfolg in Deutschland so hoch ist wie in kaum einem anderen Land, ist das ein Punkt, der immer wichtiger wird, je länger die Schulschließungen anhalten. Und nicht zuletzt lebt das wirtschaftliche Miteinander von einer gut funktionierenden Bildungslandschaft und sozialem Frieden: beide sind zunehmend in Gefahr, wenn die Schulschließungen in ihrer ...

#4 -

Matthias Wetzler | Fr., 03.04.2020 - 13:13
"Was ist mit Musikschulen? Darf die Existenzgrundlage von mehreren Tausend einfach zerstört werden?!"

Ich glaube, es geht hier nicht um das mutwillige Zerstören der Lebensgrundlage von einigen Menschen. Ich dachte eigentlich das die aktuellen Maßnahmen, dazu da sind um Menschenleben zu retten und nicht den Geldbeutel. Es ist natürlich bedauerlich und schwierig, aber Menschenleben gehen nun mal vor wirtschaftlicher bzw. finanzieller Existenz.

#5 -

Kerstin | Fr., 03.04.2020 - 14:23
Zudem sollte man sich auch darüber Gedanken machen. Wie soll auf dem Schulweg der Mindestabstand und Hygienvorschriften gewahrt und kontrolliert werden.
Schule beginnt nicht erst auf dem Schulgelände sondern auch auf dem Weg dorthin.

#6 -

Anne | Fr., 03.04.2020 - 16:31
Und wie erklärt man den Kindern, dass sie auch während der Hofpausen einen Mindestabstand zu ihren Freunden einhalten müssen, da diese ja nicht zur Familie oder dem Haushalt zählen? Besonders nach einer so langen Zeit der „Spielabstinenz“! Wie sollen Lehrer und pädagogische Mitarbeiter dies durchgehend kontrollieren können? Wie können beispielsweise gesundheitlich besonders gefährdete (Inklusions-)Schüler zusätzlich geschützt werden? Ich möchte nicht in der Haut der Politiker stecken, die in diesen Tagen solch gravierende Entscheidungen treffen müssen.

#7 -

Chr | Fr., 03.04.2020 - 16:56
Nur soviel: Wer allen Ernstes glaubt, Schüler halten Abstandsregeln ein, der war wohl noch nie in der Schule! � Traurig, wenn Schule als "Bauernopfer" genutzt wird! Das geht schief! Schulen unbedingt weiter geschlossen lassen!!!

Wer schützt die Lehrer und Schüler?



Eine Schulöffnung nach dem Osterferien, welcher Art auch immer, wäre ein "Schuss ins eigene Knie"! Schüler halten Abstandsregeln NICHT ein.

Weder zu sich noch zu Lehrer*innen. Das müsst ihr bei allen Entscheidungen UNBEDINGT beachten!!!

Das haben wir schon vor den Schulschließungen leidlich gemerkt. :-( Die umarmen und schubsen sich trotzdem und husten aus Spaß, um mal zu testen wie Mitschüler ...

#8 -

Jemandistbesorgt | Fr., 03.04.2020 - 19:47
Die Schulen nach Ostern zu öffnen ist viel zu früh! Die Epidemie würde mit flaten the curve, so dass das Gesundheitssystem standhält, auch wenn nur 2 % aller Infizierten schwere Verläufe hätten, über ein Jahr dauern. Die R0 muss unter 1,25 sein und das geht nicht mit Schule. Vor den Maßnahmen war die R0 2-3, d.h. wenn die Schulen wieder geöffnet werden steigt sie wieder. 70 % der Bevölkerung müssten Herdenimmunität erreichen, also schonmal infiziert gewesen sein, um dei Epidemie natürlich zum Erliegen zu bringen. Ich habe vollstes Verständnis für alle, die ihre Kinder nicht betreuen können, zuhause das Gefühl ...

#9 -

tine_f | Fr., 03.04.2020 - 20:43
...und wie sollen sich Eltern schützen, wenn die auch schon der Risikogruppe angehören? Geht bei Exit-Strategie: "Schulpflicht zuerst" dann die Schulpflicht aus diversen politischen Gründen über den Gesundheitsschutz?

GERADE Kita und Grundschule müsste man doch zulassen, sind diese Kids doch am wenigsten in der Lage, Sicherheitshygieneanforderungen überhaupt einzuhalten, während das für Oberstufenschüler in kleinen Kursen schon eher machbar wäre.

#10 -

Helga Schmid | Sa., 04.04.2020 - 02:18
Ich finde es unverantwortlich wenn die Schulen wieder nach Ostern geöffnet werden!!! Die Infektionszahlen würden rasant in die Höhe schnellen. Dazu gibt es auch unter den Kindern mit Vorerkrankungen. Wer schützt die??? Ein Kindergartenkind kann man noch zuhause lassen aber ein Schulkind muß ja zur Schule. Ob er Vorerkrankungen hat oder nicht. Daran sollte auch mal gedacht werden. Dazu noch die Eltern auch da können Vorerkrankungen vorhanden sein und weitere angesteckt werden.

Gelten dann für die Kinder mit Vorerkrankungen extra Sonderreglungen, daß die zuhause bleiben dürfen und zuhause weiter lernen?

Dazu werden die Kinder und die Jugendlichen weder die Hygieneregeln ...

#11 -

Lheah | Sa., 04.04.2020 - 10:33
Ich bin Erzieherin und arbeite in einer Krippe. Wie soll das mit dem Mindestabstand beim Trösten, Naseputzen, Wickeln, Umziehen etc, gehen? Ganz zu schweigen davon, einer 2jährigen zu erklären, dass sie nicht mit ihrer Freundin darf. Wenn die Kitas wieder öffnen, dann kann auch alles andere wieder öffnen.

#12 -

Tidels | Sa., 04.04.2020 - 21:57
Grundschule und Kita sollte das Letzte sein, was wieder geöffnet wird. In dieser Altersstufe kann man nicht auf Vernunft setzen. Außerdem: Die Kinder zeigen kaum Symptome, können aber das gesamte Umfeld anstecken. Damit ist auch niemandem geholfen - im Gegenteil.

#13 -

Vogel | So., 05.04.2020 - 00:01
Ich kann mich meinen Vorrednern als Erzieher nur anschließen und würde es auch unverantwortlich finden die Krippe, Kita, Schulen am 20. April wieder zu öffnen. Gerade eben die Kitas als erstes zu öffnen halte ich für völlig falsch da diese eben die Regeln wie Mindesabstand usw. nicht einhalten können und uns Fachkräfte dann eben auch anstecken. Ich könnte mir höchstens vorstellen die Schulen ab Klasse 8 wieder zu öffnen, da dort ein Verständnis für den Umgang mit dem Corona Virus vorhanden sein müsste. Allerdings habe ich auch dahingehend meine Zweifel. Ich plädiere grundsätzlich auch dafür dieses Kita-Schuljahr nicht mehr zu ...

#15 -

Claudia | So., 05.04.2020 - 13:14
Schon heute mangelt es in ganz Deutschland an Erziehern und Lehrern. Viele noch arbeitende davon sind jenseits der 50 und gehören der Risikogruppe an. Als Erzieherin bin ich weder geschützt durch Schutzkleidung noch ist Mindestabstand praktisch bei 3-6jährigen Kindern umsetzbar. Gruppengrößen kann man nicht verkleinern, da Räumlichkeiten fehlen. Eine vorzeitige Öffnung der Kitas und Schulen wäre grob fahrlässig!

#17 -

Sarah | Mo., 06.04.2020 - 00:30
Ich finde es auch zu früh, die Schulen nach Ostern wieder zu öffnen. An unserer Grundschule gibt es mehrere Lehrer über 50, die Vorerkrankungen haben, die sie in die höchste Risikogruppe stecken. Wenn diese Lehrer nicht zur Schule kämen, was man nicht erwarten kann, dann wäre die Schule noch schlechter besetzt als sonst. Das heißt, dass Klassen auf andere Klassen aufgeteilt werden müssten oder ein Lehrer müsste zwei Klassen gleichzeitig beaufsichtigen und dabei sollen dann die Kinder, die seit Wochen ihre Freunde nicht gesehen haben, auch noch brav den Mindestabstand einhalten? Das ist doch absolut realitätsfern. Aber was Schule angeht, ...

#18 -

Neram14 | Mo., 06.04.2020 - 14:06
Witzig finde ich " wirtschaftlich wieder loslegen" aber mit geschlossenen Schulen & Kitas. Wie soll das funktionieren wenn beide Elternteile berufstätig sind? Das soll übrigens vorkommen im Jahre 2020. ZUm Erreichen von Immunität können wir so wie jetzt nicht weiter machen. Es muss vorsichtig agiert werden, sicherlich, aber ohne Schule und Kita kann es keine wirtschaftliche Normalisierung geben.

#21 -

Erzieherin | Di., 07.04.2020 - 12:25
Ich bin auch der Meinung man sollte Kindergärten Krippen und Grundschulen noch länger zulassen. Es ist hier unmöglich die Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten.

Wir als pädagogisches Personal sind quasi ungeschützt. Ausserdem kann man auch nicht mit der Vernunft der Menschen rechnen. Ich würde noch in der Woche vor dem bayrischen Schulschluss von Eltern blöd angeredet da ich mich geweigert habe zwei Kinder mit eindeutigen Symptomen einer Infektionskrankheit in die Kita zu lassen......

#22 -

Inkognito03 | Di., 07.04.2020 - 19:39
Ich kann mich den vorherigen Meinungen nur anschließen!! Die Kitas und Schulen sollten erst einmal bis mindestens Ende Mai, wenn nicht sogar bis zum Ende der Sommerferien geschlossen bleiben. Es sollte erst einmal eine schrittweise Öffnung der Einkaufszentren, Restaurants Hotels,etc. stattfinden, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Natürlich steht die Gesundheit an erster Stelle, aber auch die Existenzen vieler Menschen stehen auf dem Spiel! Und da sollte nicht über mögliche Schulöffnungsszenarien gesprochen werden, sondern darüber, wie man die finanziellen Existenzen der Menschen und auch der Kleinunternehmen und Mittelständler sichern kann!

#23 -

Conny | Mi., 08.04.2020 - 09:07
Ich, als berufstätige Mutter, mit einem Kindergarten- und einem Grundschulkind konnte die bisherige Quarantäne mit Lernhomeofficeplan nur deshalb gut überbrücken, weil ich das Glück hatte, zu einem großen Teil von meinem Arbeitgeber frei gestellt zu werden! Falls es nach den Osterferien dazu käme, das ich meine Arbeit wieder voll aufnehmen müsste, weiß ich nicht, wie sich der Staat die Kinderbetreuung in Familien, in welchen beide Elternteile berufstätig sind, vorstellt!

Wie soll das gehen???

#25 -

Norbert | Fr., 10.04.2020 - 13:22
Ich denke das wir die Schulen erst wieder öffnen sollten wenn wir weniger als 500 neuinfizierte im Tag haben ansonsten ist Risiko viel zu Hoch das das Kind das Virus mit nach Hause bringt. Ansonsten kann ich meinen Sohn nicht in die Schule lassen, im Haus lebt seine Oma

#28 -

Maren | Mo., 13.04.2020 - 22:53
Ich sehe es genauso. Warum sollen wir sie schicken wenn ich die Möglichkeit habe sie zuhause zu betreuen und zu unterrichten. Ganz ehrlich bzgl. des Lernstoffes mache ich mir keinerlei Sorgen. Lieber 4 Monate ggf. nacharbeiten und dafür aber geschützt sein.

Natürlich verstehe ich Leute die die Betreuung nicht gewährleisten können oder aber die in finanzielle Nöte kommen. Ein zweischneidiges Schwert.

Aber ich, als Mama von 2 Grundschulkindern, bin in der Lage Sie zuhause zu lassen und ich wäre so dankbar wenn das der Fall wäre. Sollten Sie gehen müssen fände ich es unverantwortlich. Dann hätten wir uns den ganzen ...

#29 -

Hoffnung | Di., 14.04.2020 - 22:36
Die Hoffnung bleibt unsere Bundeskanzlerin Frau Merkel, die der Menschlichkeit und dem Leben mehr Wert gibt als der Wirtschaft. Wir sind noch mittendrin in der Krise, wie viele Kinder und Eltern gehören zur RIsikogruppe. Von ein paar Stunden Unterricht in den Hauptfächern wird der Alltag der Menschen die sich endlich wieder auf ihren Beruf freuen um nicht mit ihren Plagen zu Hause den Nervenzusammenbruch zu erleben (leider in der Form oft gehört) auch nicht aufgefangen. Wer hilft dann? Die Oma! Der Opa! Na klaro ...

Ich habe den Horror für meine Kinder, wenn ich mir vorstelle wie ihr Schulalltag aussehen ...

Neuen Kommentar hinzufügen

Ihr E-Mail Adresse (wird nicht veröffentlicht, aber für Rückfragen erforderlich)
Ich bin kein Roboter
Geben Sie die Zeichen ein, die im Bild gezeigt werden.
Diese Sicherheitsfrage überprüft, ob Sie ein menschlicher Besucher sind und verhindert automatisches Spamming.

Vorherige Beiträge in dieser Kategorie


  • Kann so sein. Oder auch so

Kann so sein. Oder auch so

Ist die Heimarbeit von Schülern in Zeiten der Schulschließungen eigentlich verpflichtend? Und gibt es dafür Noten? Wer auf solche Fragen nach klaren Antworten der Kultusministerien sucht, wird in einigen Fällen enttäuscht. Eine Auswahl.


  • allgemeines Artikelbild - Der Wiarda Blog

Wo die Politik tatsächlich Erklärungen schuldig bleibt

Bund und Länder haben die Krise bislang gut gemanagt. Anstatt ihnen haltlose Vorwürfe zu machen, sie würden die Shutdown-Phase leichtfertig verlängern, sollte die Opposition an anderer Stelle mehr Druck ausüben. Drei dringend nötige Beispiele.


  • Da war mir klar: Es geht los

Da war mir klar: Es geht los

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Thomas Sattelberger hatte Covid-19. Jetzt ist er genesen. Wie er die Krankheit erlebt hat, warum die Krise für Deutschland einem gesundheits- und innovationspolitischen Offenbarungseid gleichkommt – und wieso er nicht gern über die Zeit nach Corona redet. Ein Interview.