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Der Digitalpakt wächst weiter, doch das Geld fließt nur zögerlich

Nach der letzten Länderunterschrift startet endlich auch das 500-Millionen-Programm für Lehrerlaptops. Ebenfalls seit Jahresbeginn am Start: ein Programm für Schulen in sozial schwierigen Wohnvierteln.

DAS 500-MILLIONEN-SONDERPROGRAMM für Lehrerlaptops kann morgen endlich in Kraft treten. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) unterschrieb am Mittwoch die Bund-Länder-Vereinbarung "Leihgeräte für Lehrkräfte".

Es handelt sich um das dritte Zusatzprogramm zum Digitalpakt Schule seit Beginn der Coronakrise. Jeweils 500 Bundesmillionen stehen den Ländern auch für Schülerlaptops und die Ausbildung und Bezahlung von Systemadministratoren an Schulen zur Verfügung. Damit investiert der Bund inzwischen 6,5 Milliarden Euro in die Digitalisierung der Schulen, hinzu kommt eine Eigenbeteiligung der Länder.

Karliczek sagte, alle drei Zusatzprogramme zum Digitalpakt seien wichtig, "denn in diesen langen Wochen der Corona-Pandemie sind wir aktuell weiterhin sehr stark auf das Distanzlernen angewiesen." Zwar habe sich das Distanzlernen seit März weiterentwickelt. "Aber einen vollständigen Unterricht können die Lehrerinnen und Lehrer auf Distanz nicht anbieten." Die Ministerin dankte den Lehrkräften und Erziehern für ihren Einsatz, aber auch den Eltern könne sie "nicht genug danken: Sie sind derzeit gleichzeitig Mutter oder Vater, Arbeitnehmer, Spielgefährte, Koch und Ersatz-Lehrer. Sie stemmen eine unvergleichbare Mammutaufgabe."

Die Verwaltungsvereinbarung zu den Lehrerlaptops war bereits seit ...

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