Eine Zusage, eine Absage
Sowohl die Bildungs- als auch die Wissenschaftsminister der Länder hatten BMBF-Chefin Stark-Watzinger um ein Gespräch gebeten – für denselben Tag. Doch nur einen der Termine sagte sie jetzt zu. Und nun?
ZWISCHEN BMBF-Chefin Bettina Stark-Watzinger (FDP) und den Kultusministern herrscht Tauwetter. Nicht nur scheint die am Montag begonnene Bund-Länder-Klausur auf Arbeitsebene entscheidende Fortschritte in den Verhandlungen ums geplante "Startchancen-"Programm zu bringen, jetzt hat Stark-Watzinger auch ein Treffen mit den Bildungsministern der Länder außerhalb des üblichen Protokolls zugesagt. In einem Brief an die neue KMK-Präsidentin Katharina Günther-Wünsch (CDU) schrieb Stark-Watzinger, sie komme gerne der Einladung zu einem "eigenen, einmaligen Kamingespräch jenseits des offiziellen Sitzungsformats" nach.
Es soll nach Vorschlag der Kultusminister am Nachmittag des 23. Juni am Rande der regulären KMK-Tagung in einem Berliner Hotel stattfinden. "So hat auch die Schulseite einmal Gelegenheit zu einem informellen Austausch, wie ihn die Wissenschaftsministerinnen und Wissenschaftsminister von Bund und Ländern regelmäßig bei den informellen Kaminabenden der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz pflegen", schrieb Stark-Watzinger weiter. Aus Kultusministerkreisen ist die Hoffnung zu vernehmen, dann die Einigung in Sachen Startchancen-Programm besiegeln zu können.
Eisiger gestimmt sind die Landeswissenschaftsminister. Sie drängen seit Wochen zunehmend ungeduldig auf eine Begegnung mit Stark-Watzinger und hatten zunächst den 30. Juni ...
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