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Wankas Digitalstrategie: Schlau eingefädelt, doch ohne Fachleute in den Schulen wird es trotzdem nix

Im Grunde wissen wir noch nicht viel darüber, was Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) mit den fünf Milliarden vorhat, die sie den Bundesländern zur Digitalisierung der Schulen angeboten hat. Was damit zusammenhängen mag, dass sie selbst weiß: In dieser Legislaturperiode wird das nichts mehr mit dem Überweisen großer Summen. Was aber auch damit zusammenhängt, dass der "DigitalPakt#D" gedacht ist als Antwort des Bundes auf die Strategie der Kultusministerkonferenz (KMK) zur "Bildung in der digitalen Welt". Die wird derzeit endverhandelt, die Minister wollen sie am 8. Dezember beschließen. Wanka verhält sich also schlau, indem sie auf die KMK wartet, denn erst danach sind die Länder wirklich sprech- und verhandlungsfähig.

Sobald die Strategie in ihrer finalen Version vorliegt, haben BMBF und KMK etwas zum Anknüpfen. Wanka hat von Beginn an klar gemacht, dass sich die Länder im Gegenzug für die Milliarden verpflichten sollen, "die entsprechenden pädagogischen Konzepte, die Aus- und Fortbildung von Lehrerinnen und Lehrern sowie gemeinsame technische Standards umzusetzen." Anstatt den Ländern detaillierte Vorschriften zu machen, könnte Wanka also einfach auf die KMK-Strategie verweisen und sagen: Haltet euch nachprüfbar an das, was ihr da besprochen habt, und wir ...

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