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Wir müssen die Debatte führen, ob wir wollen oder nicht

Wie verändert die Digitalisierung unsere Arbeitswelt? Was macht der drohende Jobverlust mit unserer Gesellschaft? Und wie integrieren wir künstliche Intelligenz in unser Bildungssystem? Ein Gastbeitrag von Denise Feldner.

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Artikelbild: Wir müssen die Debatte führen, ob wir wollen oder nicht

EINE STUDIE DER Universität Oxford kam 2013 zu der Prognose, dass in den nächsten 20 Jahren 47 Prozent der Jobs in den USA durch digitale Technologien in Gefahr seien. Die Reaktionen darauf waren verhalten. Wenn Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) über die Folgen des Einsatzes digitaler Technologie spricht, fordert er seit kurzem ein Grundeinkommen als Antwort auf den drohenden Arbeitsplatzverlust.

Insgesamt bleiben die Vorhersagen wie auch die darauffolgenden Debatten meist nebulös. Welche Jobs sind in Gefahr? Werden es die Servicedienste sein, oder sind auch Professoren und Anwälte betroffen? Wir sollten offen über den bevorstehenden Wandel diskutieren, damit wir uns als Gesellschaft besonnen auf die digitale Welt einstellen können. Absolut vorrangig ist dabei, jene unersetzbaren Fähigkeiten zu definieren, die wir brauchen werden in einem Leben, das geprägt sein wird durch die Verschmelzung von Mensch und Maschine auf allen Ebenen unseres Miteinanders. Welche Fähigkeiten können das sein?

An der Georgia Tech arbeitet seit 2016 eine gewisse ist Jill Watson . Sie beantwortet ...

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Kommentare

#1 -

Klaus Diepold | Di., 29.05.2018 - 11:30
Mich beschleicht zunehmend das Gefühl, dass es vergeblich ist, darauf zu hoffen und zu darauf zu warten, dass übergeordnete gesellschaftliche Einrichtungen und Organe (z.B. Regierungen, staatliche Ämter, etc.) in Richtung der im Beitrag beschrieben Situation aktiv werden und effektiv Lösungskonzepte entwicklen und umsetzen. Das betrifft die Bildung genauso wie die Fragen bzgl. der zukünftigen Entwicklung des Arbeitsmarktes. Zudem befürchte ich, dass eine evtl. doch stattfindende öffentliche Diskussion dazu geprägt sein wird von eigenartigen Ideologien und realitätsfernen Dogmen. So nehme ich das war, wenn es auf politischer oder gesellschaftlicher Ebene um Themen wie Bildung und Innovation geht.



Was resultiert daraus? Ich ...

#2 -

Laubeiter | Di., 05.06.2018 - 13:16
@Feldner und @Diepold

OK, wenn die Universitäten Forschung und Lehre nicht an der veränderten Welt ausrichten, werden sie unwichtig.

Aber wieso soll es jetzt von den Ministerien in Bund und Ländern abhängen, ob etwas Neues gemacht wird? Universitäten gibt es schon eine Weile, und sie haben in ihren Karrieren ganz gut gelernt, selbst zu überlegen, wohin für sie die Reise geht, jede auf ihre eigene Weise. Wegen Vorbildern: Coursera ist ein Anbieter von online Lehre, der als Modell für Forschungsuniversitäten nicht so taugt, denke ich.

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