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Von Herzen alles Gute

Das BMBF bestätigt die Trennung von Staatssekretärin Quennet-Thielen, intern findet Ministerin Karliczek freundliche Worte. Doch im Haus ist man verunsichert.

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Cornelia Quennet-Thielen (links) und Anja Karliczek . Fotos: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung/Bundesregierung/Guido Bergmann

JETZT IST ES offiziell. "Der Bundespräsident hat heute auf Antrag der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, die Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Cornelia Quennet-Thielen, mit Wirkung zum 31. Juli in den einstweiligen Ruhestand versetzt", teilte die BMBF-Pressestelle am Nachmittag auf Anfrage mit. Das ist auch schon alles. Keine Dankesworte an die 2008 berufene Amtschefin, zumindest keine per Pressemitteilung.

Im internen Schreiben an die Mitarbeiter äußerte sich Karliczek ausführlicher. Leider sei über das bevorstehende Ausscheiden der Staatssekretärin bereits in den Medien berichtet worden, bevor der Bundespräsident diesem Schritt zugestimmt habe. Sie bedaure das ebenso wie Quennet-Thielen, betonte Karliczek. So begründet die Ministerin also die Nicht-Kommunikation der vergangenen 36 Stunden nach dem Bericht der Wirtschaftswoche : Richtig befriedigend ist das nicht.

Dafür findet Karliczek hausintern sehr freundliche Worte für Quennet-Thielen. Sie danke ihr "für ihren großen Einsatz und ihre herausragenden Leistungen in den vergangenen zehn Jahren, die zehn erfolgreiche Jahre für das BMBF waren." Sie wünsche Quennet-Thielen "von ...

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Kommentare

#3 -

SteP | Mo., 23.07.2018 - 13:47
Schade, wenn Wissenschaftspolitik und vor allem die Finanzierung der Hochschulen immer mehr unter "schwarze Null"-Seelen zu kommen scheint. Es braucht auch mal Geduld über Semester/Jahre hinweg und keine Quartalsdenke aus dem Finanzwesen.

#4 -

Th. Klein | Di., 24.07.2018 - 12:45
Ist ja nett, wenn man das Verhalten der Ministerin kritisieren kann. Aber wie steht es um das Verhalten von Frau Quennet-Thielen? Sie wird ja nicht umsonst in den Ruhestand versetzt. Vielleicht war es ja tatsächlich nowendig und/oder richtig.



Und was wäre ein günstigerer Zeitpunkt gewesen? Nach Abschluss der Pakt-Verhandlungen wäre es ja auch mit Verwunderung aufgegriffen worden. Die Fragen wären dann: Hat Q-T etwa ein schlechtes Ergebnis erreicht? Stellt dies nun die Ergebnisse der Pakte in Frage? Dann doch besser bevor es dort richtig ernst wird.

#5 -

Jan-Martin Wiarda | Di., 24.07.2018 - 12:59
Ich stimme Th. Klein zu. Es gehören immer zwei Seiten zu einer solchen Geschichte, und ob die Personalentscheidung sich als richtig erweist, wird sich meines Erachtens a) kurzfristig an der Wahl des oder der Nachfolgerin zeigen, b)mittelfristig an den Pakt-Verhandlungsergebnissen und c)langfristig an der Strategiefähigkeit des BMBF und deren Entwicklung. Für problematisch halte ich allerdings die Art und Weise, wie die Nachricht vergangene Woche erst bekannt und dann fast zwei Tage nicht eingeordnet wurde. Das hat weder der Ministerin noch Q-T geholfen.

#6 -

Beobachter | Di., 24.07.2018 - 18:52
Wieso sehen Sie die Art und Weise der Bekanntwerdung der Nachricht als problematisch? Das war vielleicht unglücklich, aber hat ja mit der Sache nichts zu tun und ist doch schon jetzt völlig nebensächlich. Problematisch ist doch vielmehr die Politik der großen Symbole, die das BMBF derzeit fährt, und sich damit immer mehr von den tätsächlichen Herausforderungen entkoppelt, vor dem der Wissenschaftsstandort D steht.

#7 -

Friedrich Pieper | Di., 31.07.2018 - 09:55
Der Wissenstandort Deutschland wird immer mehr von der Weiterentwicklung entkoppelt.Ein Staat der seine erfolgreichen Mitarbeiter nicht schützt und nicht genug in Bildung investiert,wird von anderen Volkswirtschaften überholt und ausgebeutet.Die Zusammenarbeit mit China zeigt diesen Vorgang deutlich.

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