Von Herzen alles Gute
Das BMBF bestätigt die Trennung von Staatssekretärin Quennet-Thielen, intern findet Ministerin Karliczek freundliche Worte. Doch im Haus ist man verunsichert.


Cornelia Quennet-Thielen (links) und Anja Karliczek . Fotos: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung/Bundesregierung/Guido Bergmann
JETZT IST ES offiziell. "Der Bundespräsident hat heute auf Antrag der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, die Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Cornelia Quennet-Thielen, mit Wirkung zum 31. Juli in den einstweiligen Ruhestand versetzt", teilte die BMBF-Pressestelle am Nachmittag auf Anfrage mit. Das ist auch schon alles. Keine Dankesworte an die 2008 berufene Amtschefin, zumindest keine per Pressemitteilung.
Im internen Schreiben an die Mitarbeiter äußerte sich Karliczek ausführlicher. Leider sei über das bevorstehende Ausscheiden der Staatssekretärin bereits in den Medien berichtet worden, bevor der Bundespräsident diesem Schritt zugestimmt habe. Sie bedaure das ebenso wie Quennet-Thielen, betonte Karliczek. So begründet die Ministerin also die Nicht-Kommunikation der vergangenen 36 Stunden nach dem Bericht der Wirtschaftswoche : Richtig befriedigend ist das nicht.
Dafür findet Karliczek hausintern sehr freundliche Worte für Quennet-Thielen. Sie danke ihr "für ihren großen Einsatz und ihre herausragenden Leistungen in den vergangenen zehn Jahren, die zehn erfolgreiche Jahre für das BMBF waren." Sie wünsche Quennet-Thielen "von ...
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Kommentare
#1 - Fällt das BMBF jetzt in die Hände von Erbsenzählern mit…
#2 - Das passt leider ganz gut dazu, dass immer mehr…
#3 - Schade, wenn Wissenschaftspolitik und vor allem die…
#4 - Ist ja nett, wenn man das Verhalten der Ministerin…
Und was wäre ein günstigerer Zeitpunkt gewesen? Nach Abschluss der Pakt-Verhandlungen wäre es ja auch mit Verwunderung aufgegriffen worden. Die Fragen wären dann: Hat Q-T etwa ein schlechtes Ergebnis erreicht? Stellt dies nun die Ergebnisse der Pakte in Frage? Dann doch besser bevor es dort richtig ernst wird.
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