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Fünf machen mit

Bund und Länder suchen einen Träger für die neue Organisation zur Förderung der Hochschullehre. Diese Institutionen haben sich beworben.

FÜNF HABEN MITGEMACHT. Diese Zahl nannte die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern auf meine Anfrage, wie viele Bewerbungen bei ihr eingegangen sind – oder technisch korrekt ausgedrückt: wie viele "Interessenbekundungen" ihr vorliegen, Trägerinstitution zu werden. Trägerinstitution für eine Organisation, der bislang noch der Name fehlt und die auch sonst noch schwer greifbar erscheint . Auf Twitter läuft derzeit eine angeregte Debatte , welche Bezeichnung für sie wohl die richtige wäre. "Akademie für Lehre und Lernen"? "Experts at teaching & learning?" Oder doch etwas mit "Gemeinschaft für Lehre?"

Was feststeht: 150 Millionen Euro pro Jahr sollen ihr von 2021 an zur Verfügung stehen. Sie soll Lehrprojekte fördern und die bundesweite Vernetzung von Hochschullehrern organisieren, und sie soll dafür sorgen, dass all die guten Ideen auch ihren Weg finden in den regulären Lehrbetrieb. Doch weil sie rechtlich nicht eigenständig sein darf, muss zuvor erstmal besagte "geeignete Trägerinstitution" gefunden werden, und dem dient das von der GWK durchgeführte "Interessenbekundungsverfahren".

Aber welches sind nun die fünf Bewerber? Diese Frage will die GWK mit Hinweis auf das laufende Verfahren nicht beantworten.

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Kommentare

#1 -

Th. Klein | Mi., 02.10.2019 - 13:49
Ist doch eine schöne Mischung, weil sich je nach Organisation verschiedene Perspektiven erschließen und auch weil man anhand von Kriterien vielleicht zu einem eindeutigen Ergebnis kommt (vgl. Batterieforschung). Wenn sich mehrere BMBF-Projektträger beworben hätten, wäre es ja öde geworden.

Interessant ist die Bewerbung von evalag insbesondere, weil sich hier offenbar eine Agentur vor dem Hintergrund der Entwicklungen im Kerngeschäft neue Geschäftsfelder erschließen möchte.

#4 -

Olaf Bartz | Sa., 05.10.2019 - 20:01
evalag ist auch eine Akkreditierungsagentur, aber außerdem - seit jeher - in weiteren Feldern der Qualitätsentwicklung für und mit Hochschulen unterwegs (Evaluationen, Beratungen, Organisationsentwicklung, Audits), führt Forschungsprojekte durch usw.
Vgl. das Organigramm von evalag: https://www.evalag.de/agentur/organisation/

#5 -

anonymous | So., 13.10.2019 - 20:48
Wissen Sie wie man die Lehre verbessern könnte und auch diese 150 Millionan ausgeben könnte? Indem man keinen neuen Wasserkopf schafft, sondern den schon vorhandenden Lehrenden an den Universitäten ein besseres Gehalt bezahlen könnte. Der akadmische Mitelbau ist da ein wohfeiler Empfänger.
Das würde wirklich eine Wirkung haben. Anstelle eines unnützen neuen Management-Wasserkopf!!!!!

#6 -

Marianne Merkt | Fr., 18.10.2019 - 12:41
Aus hochschuldidaktischer Sicht wäre es wünschenswert, wenn es ein Träger wäre, der bei der Besetzung der Gremien auf Netzwerke mit unterschiedlichen Akteuren zurück greift und nicht so sehr auf einzelne Leistungsträger. Vor allem ist uns wichtig, dass die Expertise von hochschuldidaktisch Tätigen, die im Kontext des QPL-Pakts gewachsen ist, nicht völlig ignoriert wird. Ich hätte da einen Favoriten ;-).

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