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Karliczek freut sich

Der Bundesrat winkt die umstrittenen neuen Titelbezeichnungen für die berufliche Bildung durch.

SO MIES DIE WOCHE für Anja Karliczek auch anfing, sie endet mit einer Genugtuung. Nachdem Bayern und Baden-Württemberg am Sonntag den Ausstieg aus dem Nationalen Bildungsrat verkündet hatten , galt die CDU-Bundesbildungsministerin als "ein weiteres Mal angezählt" ( ZEITWissen3 ), die grüne Bildungspolitikerin Margit Stumpp sah Karliczek "mal wieder vor einem Scherbenhaufen".

Wenn das Berufsbildungsgesetz (BBiG) heute nicht den Bundesrat passiert hätte, sondern, wonach es zwischenzeitlich aussah , im Vermittlungsausschuss gelandet wäre, hätte der Druck auf Karliczek weiter zugenommen. Doch es kam anders. Die Länderkammer stimmte der BBiG-Reform trotz der darin enthaltenen umstrittenen neuen Abschlussbezeichnungen (Bachelor Professional und Master Professional) zu. Ein Punktsieg für Karliczek.

Ziel der neuen Titel für die berufliche Bildung ist es, die Abschlüsse etwa im Handwerk akademischen Graden vom Namen der anzunähern. Die Bezeichnungen sollen, wie Karliczek betonte, zusätzlich eingeführt werden, um einen bestehenden Titel wie den Meister "zu stärken und international noch sichtbarer zu machen". Zudem hatte Deutschland immer wieder das Problem, dass seine beruflichen Abschlüsse in den internationalen Vergleichsstatistiken nicht adäquat berücksichtigt wurden.

Allerdings hatte der Industriestaateverband OECD in seiner Bewertung der Ausbildungsberufe in den vergangenen Jahren schon ohne ...

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Kommentare

#1 -

Jan-Martin Wiarda | Fr., 29.11.2019 - 15:40
Ich bitte um Einhaltung der Netiquette, weil ich sonst Beiträge nicht freischalten kann. Kritik politischer Akteure ist gut und wichtig, aber bitte nicht persönlich verletzend!

Danke schön und viele Grüße
Jan-Martin Wiarda

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