Ein Fonds für die Hochschulen!
Das Konjunkturpaket gönnt ausgerechnet den besser finanzierten Forschungsorganisationen einen Milliarden-Schutzschirm. Die Hochschulen gehen leer aus. Das geht so nicht.

DASS DIE STUDIERENDEN und die Hochschulen beim 130-Milliarden-Konjunkturpaket übersehen worden sind, haben Studierendenverbände, Rektoren und Oppositionspolitiker mehrfach kritisiert.
Ganz so stimmt das für die Hochschulen zwar nicht. Die zusätzlich versprochenen zwei Milliarden für die KI-Forschung werden teilweise in den Hochschulen ankommen, die zwei Milliarden für die Quantentechnologie ebenfalls. Aber in die Breite, und das ist das große Problem, wirkt weder das eine noch das andere. Auch die befristete Erhöhung der steuerlichen Forschungsförderung für Unternehmen hilft über Forschungsaufträge indirekt einigen Hochschulen. Aber weil viele Unternehmen wegen wegbrechender Umsätze parallel ihre Ausgaben massiv herunterfahren, wird aus der Erhöhung ganz schnell eine Schadensbegrenzung.
So dürfte die Wirtschaft absehbar deutlich weniger in die Auftragsforschung an Hochschulen investieren. Manchen Drittmittel-Kritiker mag das freuen; gerade kleinere Fachhochschulen mit einem hohen Grad an angewandter Forschung aber wird das empfindlich treffen. Erste Berichte auch aus Universitäten zeigen, dass man aus dem Futur bereits ein Präsenz machen kann.
Das Ergebnis ausgezeichneter Lobbyarbeit
Unterdessen hat die GroKo als Teil des Konjunkturpakets ausgerechnet für die ohnehin besser finanzierten außeruniversitären Forschungsorganisationen einen 1-Milliarde-Schutzschirm aufgestellt. ...
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Kommentare
#1 - Hilfe für die Studierenden,nicht für die…
nicht für die verbürokratisierten oder schlaffen Hochschulen, bietet das zivilgesellschaftliche Engagement einer Stiftung mittels http://www.fundgiving-an-hochschulen.de.
Und wenn schließlich das Ziel erreicht ist, kann man 500 oder 1.000 € als Bonus erhalten: www.studien-abschluss-preis.de
Guten Erfolg
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