Wellenbrecher-Shutdown: Kehrt die Studierenden-Nothilfe zurück?
Der Druck auf Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, schnell zu reagieren, steigt. Wann gibt es Klarheit?

Mit dem erneuten Shutdown verlieren viele Studierende auch erneut ihren Nebenjob .
Foto: StockSnap / pixabay.
GERADE EINEN MONAT ist es her, dass das Ministerium von Anja Karliczek (CDU) die Corona-Überbrückungshilfe für Studierende offiziell aussetzte – und dafür heftige Kritik und Spott erntete. "Unverantwortlich und unsozial" sei das angesichts steigender Infektionszahlen", schimpfte der grüne Hochschulpolitiker Kai Gehring. Karliczeks Krisenmanagement sei "ein Stück aus dem Tollhaus". Und sogar der Koalitionspartner SPD sprach von einem "bedenklichen Signal" in Zeiten steigender Infektionszahlen und allgemeiner Warnungen vor einer zweiten Infektionswelle.
Die nahm nur wenige Tage nach dem Einstellungsbeschluss Fahrt auf. Und seit gestern steht fest: Deutschlands Gastronomie geht Montag erneut in den Shutdown – mit schwerwiegenden Folgen für hunderttausende Servicekräfte und eine unbekannte Zahl von Studentenjobs.
Was bedeutet das für das Ende September vom Bundesbildungsministerium abgegebene Versprechen , unverzüglich zu reagieren, "sollte noch einmal eine Situation für Studierende entstehen wie zu Beginn der Pandemie"? Das "etablierte Instrument" Nothilfe stehe jetzt ja jederzeit schnell zur Verfügung, sagte BMBF-Staatssekretär Michael Meister damals.
Reicht ein Wiederaufguss des Programms?
Die Frage ist: Ist das, was das BMBF unter ...
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