Direkt zum Inhalt

Die Dynamik des 18. Jahrhunderts ist noch da

Wilhelm von Humboldt prägt bis heute unser Verständnis von Bildung. Aber was war er eigentlich für ein Mensch? Und warum sollte man sich heute noch mit der Gedankenwelt von Kant, Locke oder Comenius befassen? Der Bildungshistoriker Jürgen Overhoff sagt es im Podcast mit Jan-Martin Wiarda.

Bild
Artikelbild: Die Dynamik des 18. Jahrhunderts ist noch da

Jürgen Overhoff ist Professor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Historische Bildungsforschung an der Universität Münster.

ALTE WEISSE MÄNNER, noch dazu allesamt teilweise seit mehreren Jahrhunderten tot: Johann Comenius, John Locke, Immanuel Kant, Wilhelm von Humboldt. Haben sie uns heute noch viel zu sagen? Jürgen Overhoff meint: Ja, unbedingt. Er ist Erziehungswissenschaftler und historischer Bildungsforscher und gibt jetzt eine ganze Reihe von Klassikern der Bildungsgeschichte neu heraus. "Kant sagte: Wir leben in einem Zeitalter der Aufklärung, wir entwickeln unsere Gesellschaft in die Zukunft hinein. Und dieses Zeitalter, das dauert an bis heute", sagt Overhoff.

Im Gespräch mit Jan-Martin Wiarda erklärt er, warum Alexander von Humboldt zwar der schillernde der beiden Brüder war, man Wilhelm von Humboldt deshalb aber keinesfalls als am Schreibtisch sitzenden Langweiler unterschätzen sollte. Overhoff berichtet von den Idealen und Frustrationen des kurzzeitigen preußischen Kultusministers, von seinem Faible für seltene Sprachen und von Wilhelms Bemühungen ...

Sie sehen die gekürzte Fassung dieses Artikels

Der volle Zugang zu Artikeln, die älter sind als vier Wochen, ist nur für registrierte Unterstützer des Wiarda-Blogs vorgesehen.

Sind Sie bereits ein registrierter Benutzer / Unterstützer?
Hier können Sie sich einloggen.

Nein, ich habe noch kein Benutzer / Unterstützer-Konto:
zur Anmeldung

Neuen Kommentar hinzufügen

Ihr E-Mail Adresse (wird nicht veröffentlicht, aber für Rückfragen erforderlich)
Ich bin kein Roboter
Geben Sie die Zeichen ein, die im Bild gezeigt werden.
Diese Sicherheitsfrage überprüft, ob Sie ein menschlicher Besucher sind und verhindert automatisches Spamming.