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Wann ist die DATI dran?

Erst November, dann April – und jetzt? Wann beschließt das Bundeskabinett das Gründungskonzept der geplanten Innovationsagentur? Es droht eine erneute Verzögerung.

DIE GRÜNDUNG der geplanten Deutschen Agentur für Transfer und Innovation (DATI) verzögert sich offenbar erneut. Wie aus dem Umfeld der sogenannten DATI-Gründungskommission zu hören ist, soll die zuletzt für April geplante Befassung des Bundeskabinetts mit dem Agenturkonzept zum wiederholten Mal verschoben werden. Offiziell bestätigt ist das nicht: Das BMBF, in dem das Konzept federführend erarbeitet wird, reagierte seit Mittwochnachmittag nicht auf eine entsprechende Anfrage.

Derweil steigt die Ungeduld in der hochkarätig besetzten Gründungskommission weiter. Denn an das grüne Licht des Bundeskabinetts geknüpft ist unter anderem die Ausschreibung für den wissenschaftlichen Chefposten der DATI, die eigentlich schon Anfang des Jahres starten sollte und von der Gründungskommission als eine ihrer wichtigsten Aufgaben bereits vor Monaten fertiggestellt wurde.

Damals hieß es noch, die Ausschreibung könne erst veröffentlicht werden, nachdem der – verspätete – Bundeshaushalt für 2024 stehe. Nachdem dies im Februar geschehen war, teilte das BMBF wie berichtet auf Anfrage mit, die Ausschreibung solle "mit einem Anforderungsprofil einhergehen, das konkret auf die Konzeption der Agentur Bezug nimmt". Entsprechend sei der Zeitpunkt für die Stellenausschreibung "mit der beim ...

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Kommentare

#1 -

Potsdamer | Mo., 15.04.2024 - 15:11
Ist das wirklich eine "hochkarätig besetzte" Gründungskommision? Groß-Selbeck und vor allem Hanselka haben offensichtliche Interessenskonflikte, weil sie Institutionen angehören, die von DATI finanziell profitieren könnten.

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