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Neues Kamingespräch bei Wanka: Nun sind sich auch die Minister einig in Sachen Exini

Es sah nach einer lösbaren Aufgabe aus, schließlich hatten die Staatssekretäre in den vergangenen Wochen fleißig vorgearbeitet und die Eckpunkte der künftigen Exzellenzinitiative für ihre Chefs festgezurrt. Am Ende wurde das Kamingespräch, zu dem Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) am Dienstagabend ihre Länderkollegen eingeladen hatte, dann aber doch noch zu einer hakeligen Angelegenheit. Was vor allen an den Befürchtungen einiger Landesminister lag, bei den Details vom Bund über den Tisch gezogen zu werden.



Doch der Reihe nach. Als Entscheidungsgrundlage lag den Ministern das zehnseitige Entwurfspapier einer Bund-Länder-Verwaltungsvereinbarung vor, bei dem alle offenen Fragen gelb gehighlighted waren. Vor allem unter der spröden Überschrift „Allgemeine Verfahrungsgrundsätze“ ging es zur Sache. Wer soll den Vorsitz führen in dem neuen Expertengremium von 39 Wissenschaftlern, das die Entscheidungen zu Exzellenzclustern und Exzellenzuniversitäten vorbereiten soll? Der Vorsitzende des Wissenschaftsrats (WR) und Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gemeinsam – oder sollen die 39 Experten lieber den Vorsitz aus ihrer Runde wählen? Klingt irgendwie nicht wichtig, war aber für die Anwesenden eine Symbolfrage. DFG und Wissenschaftsrat (WR) werden von vielen Beobachtern schon dadurch als desavouiert angesehen, dass das neue Expertengremium und die ebenfalls neue Exzellenzkommission ...

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Kommentare

#1 -

Helga T | Fr., 08.04.2016 - 16:28
Sehr geehrter Herr Wiarda,



herzlichen Dank für Ihre Informationen zur Fortführung der Exzellenzinitiative!



Da die Voraussetzung für einen zukünftigen Exzellenzstatus zwei gewonnene Exzellenzcluster sein werden, stellt sich mir folgende Frage:

Reicht es mitbeantragende Institution zu sein oder muss eine Institution zwei Exzellenzcluster gewonnen haben, bei denen sie jeweils Antragstellerin war, um die Voraussetzung für die Bewerbung um den Exzellenzstatus zu erfüllen?



Viele Grüße

Helga T

#2 -

Jan-Martin Wiarda | Sa., 09.04.2016 - 13:36
Liebe Frau T.,

das kann ich nicht genau sagen, ist aber ein wichtiger Punkt. Im Entwurf heißt es, die Förderung als Exzellenzuniversität setze die Förderung "von mindestens zwei Exzellenzcluster an derselben Universität" voraus. Von Antragstellung ist da nicht die Rede. Warten wir also die Konkretisierung an dieser Stelle ab. Tut mir Leid, dass ich Ihnen hier keine genaueren Informationen geben kann!

Mit besten Grüßen
Ihr Jan-Martin Wiarda

#3 -

Peter S. | Mo., 25.04.2016 - 15:50
Lieber Herr Wiarda,

ist diesbezüglich nun Konkreteres bekannt?
Es sind ja durchaus auch verschiedene Möglichkeiten für gemeinsame Cluster mehrerer Universitäten denkbar:
1. Gemeinsame Sprecherschaft
2. Sprecherschaft und Co-Sprecherschaft
3. "Rotierende" Sprecherschaft / Co-Sprecherschaft
Aber ich vermute mal, dass das im ungünstigsten Fall erst von der DFG bei der Ausschreibung im Sommer geklärt wird.

Beste Grüße
Peter S.

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