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Wenn wichtig doch genug wäre

Die Bundestagsabgeordneten aller Fraktionen kämpfen um ihre Wiederwahl. Der Weg zur Parteibasis wird für einige Wissenschaftspolitiker besonders hart.

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Artikelbild: Wenn wichtig doch genug wäre

Foto: sfreimark: " Bundestag ", CC BY-SA 2.0

HEUTE STARTE ICH mit einem sehr persönlichen Artikel in die neue Woche, der trotzdem komplett ohne Namen auskommt. Vielleicht gerade weil er so persönlich ist. Ich habe mich in den vergangenen Jahren unzählige Male mit Bundestagsabgeordneten aller Fraktionen getroffen, im Abgeordnetenrestaurant oben im Reichstag, in Cafés irgendwo unten an der Spree, oft auch einfach in ihren überraschend engen Büros, umgeben von Aktenbergen und jungen Mitarbeitern, die erstaunlich forsch und kenntnisreich mitdiskutierten. Es ging um Bildung, natürlich, um Wissenschaft und Forschung und das richtige Verhältnis zwischen konzeptionellem Mut und politischen Realismus.

Wer zu Politikerbashing neigt, wer glaubt, da säßen Menschen mit oberflächlichen Interessen und ohne echtes Gespür für Details, den würde ich gern mal zu so einem Gespräch mitnehmen. Auch wenn ich als Journalist inhaltlich Distanz halte, auch wenn ich bei vielen konkreten Fragen anderer Meinung bin und diese auch in zahlreichen Kommentaren formuliert habe, so empfinde ich für die meisten Abgeordneten, denen ich in meiner Arbeit als Journalist für Bildung und Wissenschaft begegne, große Achtung. Gerade weil sie ...

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