A Happy New Year – auch für das Bildungssystem!
Ein paar gute Wünsche aus amerikanischer Perspektive. Von Jeffrey Peck.

IN DEN USA ist es üblich, das neue Jahr nicht nur profan mit Sekt, Jubel und guten Wünschen zu begrüßen, sondern auch etwas mystischer mit einer Reihe von New Year’s Resolutions und die zumeist auch kundzutun. Die Deutschen scheinen diese Tradition weniger zu pflegen, ja möglicherweise kommt sie sogar ganz aus der Mode. So fragte gerade eine Journalistin in der WELT kompakt : "Sind gute Vorhaben unmodern?"
Was will ich dieses Jahr anders machen? Wie werde ich ein besserer Mensch? Werde ich aufhören zu rauchen oder andere "schlechte" Verhaltensweisen aufgeben? Der moralistische Unterton solcher Vorsätze, so unbewusst er ihren Urhebern auch sein mag, ist oft nicht zu überhören. Wenn nun auch ich ein paar gute Wünsche für die Bildung im Jahr 2019 formuliere, möchte ich deshalb unbedingt vermeiden, dass irgendwer einen erhobenen Zeigefinger im Hintergrund zu erkennen meint. Es wird die regelmäßigen Leser meiner Kolumne nicht überraschen, dass ich einige in früheren Blogposts diskutierte Punkte wieder aufgreifen werde.
Apropos Moral: Leider sind für einen politisch-progressiven US-Amerikaner in diesen Tagen alle Ausblicke und Wünsche durch den gegenwärtigen Präsidenten und sein fatales ...
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