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57, männlich, deutsch

Die Chefetagen der Fachhochschulen sind auf den ersten Blick erschreckend uniform besetzt. Beim genaueren Hinschauen zeigt sich zum Glück etwas mehr Diversität.

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Artikelbild: 57, männlich, deutsch

Bild: Designed by rawpixel.com / Freepik .

VOR EINEM HALBEN JAHR waren die Universitätspräsidenten dran, jetzt hat sich das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) die Chefs der Fachhochschulen angeschaut, genauer gesagt: ihre Demographie. Das Ergebnis ist ernüchternd. Nur jede fünfte Fachhochschule (20,8 Prozent) hatte Ende September 2019 eine Frau an der Spitze, der Anteil der Rektorinnen und Präsidentinnen lag damit noch niedriger als an den Universitäten (23,5 Prozent).

Im Schnitt waren die FH-Chefs 57 Jahre alt, zwei Jahre jünger als ihre Uni-Kollegen, nur neun von 101 in die Studie eingegangenen FH-Präsidenten wurden in Ostdeutschland (inklusive Berlin) geboren. Was immer noch wenig ist, aber mehr als die null ostdeutschen Unirektoren – eine Zahl, die im Februar besonderes Aufsehen erregt hatte. Deprimierend niedrig ist auch der Anteil der Hochschulleitungen, die im Ausland geboren wurden. Es sind genau zwei von 101, zwei Frauen: Muriel Helbig von der TH Lübeck und Anne Lequy von der Hochschule Magdeburg-Stendal. Auf der Leitungsebene ist die vielbeschworene Internationalisierung der Hochschulen also noch nicht angekommen. Was an den Universitäten kaum anders ist: Von deren ...

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Kommentare

#1 -

Chris A | Mi., 06.11.2019 - 16:53
Ich verstehe ganz ehrlich den Punkt

"Deprimierend niedrig ist auch der Anteil der Hochschulleitungen, die im Ausland geboren wurden."

nicht. Ein*e Hochschulpräsident*in (sei es nun an einer Universität oder einer Fachhochschule) leitet rechtlich gesehen erstmal eine deutsche Behörde - mit all den einhergehenden Zwängen, Vorgaben und Rechten, die der Status einer öffentlichen Einrichtung so mit sich bringt. Da wäre ich durchaus skeptisch, wenn die Präsidentin aus den USA, Japan oder dem UK käme.

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